EBITDA Calculator

Der EBITDA-Rechner ermittelt das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, indem er zu einem eingegebenen EBIT die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte wieder hinzurechnet. Zusätzlich wird auf Basis des Umsatzes eine EBITDA-Marge berechnet.

Damit lässt sich die operative Ertragskraft vor nicht zahlungswirksamen Abschreibungen betrachten. Für Unternehmensvergleiche ist dennoch wichtig, dass die verwendeten Ausgangszahlen nach vergleichbaren Rechnungslegungs- und Abgrenzungsregeln ermittelt wurden.

Eingaben

Ergebnis
EBITDA
EBITDA-Marge
Gesamte Abschreibungen
Ausgangs-EBIT

1. EBIT übernehmen

Tragen Sie das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern für die betrachtete Periode ein.

2. Sachabschreibungen erfassen

Geben Sie die im EBIT enthaltenen Abschreibungen auf Sachanlagen ein.

3. Immaterielle Abschreibungen ergänzen

Fügen Sie die im EBIT enthaltenen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte hinzu.

4. Umsatz angeben

Für die EBITDA-Marge muss der Umsatz derselben Periode eingetragen werden.

5. EBITDA und Marge prüfen

Der Rechner addiert die Abschreibungen zum EBIT und setzt das Ergebnis optional ins Verhältnis zum Umsatz.

Formeln:

EBITDA = EBIT + Abschreibungen auf Sachanlagen + Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte EBITDA-Marge = EBITDA / Umsatz × 100

Was das Ergebnis bedeutet

EBITDA zeigt das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und den berücksichtigten Abschreibungen. Die Marge setzt diesen Betrag in Relation zum Umsatz.

EBITDA ist keine standardisierte Cashflow-Kennzahl und ersetzt nicht die Kapitalflussrechnung. Unternehmen können außerdem alternative oder bereinigte EBITDA-Definitionen verwenden.

Gegeben: EBIT 100.000 €, Sachabschreibungen 25.000 €, Abschreibungen auf immaterielle Werte 5.000 €, Umsatz 500.000 €.

Berechnung: EBITDA = 100.000 + 25.000 + 5.000 = 130.000 €. EBITDA-Marge = 130.000 / 500.000 × 100 = 26 %.

Ergebnis: Das EBITDA beträgt 130.000 €, die EBITDA-Marge 26 %.

Warum werden Abschreibungen zum EBIT addiert?

EBIT enthält Abschreibungen bereits als Aufwand. EBITDA soll den Ergebnisstand vor diesen Abschreibungen zeigen, deshalb werden die entsprechenden Beträge wieder hinzugerechnet.

Ist EBITDA dasselbe wie Cashflow?

Nein. EBITDA berücksichtigt unter anderem Veränderungen im Working Capital, Investitionen, Zinszahlungen und Steuern nicht. Eine Kapitalflussrechnung zeigt Zahlungsströme deutlich umfassender.

Kann EBITDA negativ sein?

Ja. Wenn das EBIT so stark negativ ist, dass die hinzugerechneten Abschreibungen den Verlust nicht ausgleichen, bleibt auch EBITDA negativ.

Was bedeutet eine hohe EBITDA-Marge?

Sie zeigt, dass vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ein größerer Anteil des Umsatzes als Ergebnis verbleibt. Ob der Wert gut ist, hängt stark von Branche, Geschäftsmodell und Vergleichsperiode ab.

Was ist bereinigtes EBITDA?

Unternehmen rechnen beim bereinigten EBITDA teilweise zusätzliche Sondereffekte heraus. Welche Posten zulässig oder sinnvoll sind, ist nicht einheitlich; dieser Rechner verwendet ausschließlich die einfache Standardüberleitung vom EBIT.