- Anfangsbestand erfassen: Geben Sie die verfügbaren Zahlungsmittel zu Beginn des Zeitraums ein.
- Einzahlungen addieren: Erfassen Sie alle erwarteten tatsächlichen Zahlungseingänge.
- Auszahlungen addieren: Geben Sie die tatsächlichen Zahlungsausgänge des Zeitraums an.
- Cashflow prüfen: Das Tool berechnet Netto-Cashflow und geschätzten Endbestand.
Small Business Cash Flow Calculator
Der Cashflow-Rechner zeigt, wie sich Einzahlungen und Auszahlungen innerhalb eines Zeitraums auf die verfügbare Liquidität eines kleinen Unternehmens auswirken. Anders als eine Gewinnrechnung betrachtet er Zahlungsströme und damit den tatsächlichen Zu- und Abfluss von Geld.
Mit einem zusätzlichen Anfangsbestand lässt sich der geschätzte Zahlungsmittelbestand am Periodenende berechnen. Das ist hilfreich für einfache Liquiditätsplanungen und Szenarien, ersetzt aber keine detaillierte Finanz- oder Kontenplanung.
Ein- und Auszahlungen
Die Berechnung betrachtet nur die eingegebenen Zahlungsströme. Nicht zahlungswirksame Aufwendungen oder Erträge wirken hier nicht direkt.
Was das Ergebnis bedeutet
Ein positiver Netto-Cashflow erhöht den Zahlungsmittelbestand, ein negativer senkt ihn. Entscheidend für die Liquidität ist zusätzlich die Höhe des vorhandenen Anfangsbestands.
Zeitpunkte innerhalb der Periode werden nicht berücksichtigt. Für kurzfristige Liquiditätsengpässe ist eine Wochen- oder Tagesplanung genauer.
Gegeben: Anfangsbestand 15.000 €, Einzahlungen 42.000 €, Auszahlungen 38.500 €.
Berechnung: Netto-Cashflow = 42.000 € − 38.500 € = 3.500 €. Endbestand = 15.000 € + 3.500 € = 18.500 €.
Ergebnis: Der Netto-Cashflow beträgt +3.500 €, der geschätzte Endbestand 18.500 €.
Warum kann ein Unternehmen Gewinn machen und trotzdem einen negativen Cashflow haben?
Erlöse und Aufwendungen werden nicht immer zum gleichen Zeitpunkt bezahlt. Forderungen, Lageraufbau oder Investitionen können Liquidität binden.
Soll ich Kreditaufnahmen als Einzahlung erfassen?
Wenn Sie die tatsächliche Liquiditätswirkung betrachten, kann eine Kreditaufnahme als Einzahlung erscheinen. Für operative Analysen kann es sinnvoll sein, Finanzierung separat zu betrachten.
Was ist mit Abschreibungen?
Abschreibungen sind nicht zahlungswirksam und werden daher in einer direkten Cashflow-Betrachtung nicht als Auszahlung erfasst.
Kann der Endbestand negativ werden?
Rechnerisch ja. Ein negativer Wert weist darauf hin, dass die geplanten Auszahlungen die verfügbaren Mittel übersteigen würden.
Wie oft sollte ich Cashflow planen?
Das hängt von der Schwankung der Zahlungsströme ab. Bei knapper Liquidität sind kürzere Intervalle oft aussagekräftiger als nur eine Monats- oder Jahresbetrachtung.