Business Valuation Estimator

Der Unternehmensbewertungs-Schätzer berechnet einen einfachen Unternehmenswert aus Jahresumsatz, EBITDA-Marge und einem gewählten EBITDA-Multiple. Das eignet sich für grobe Szenarien und Sensitivitätsanalysen, wenn Sie nachvollziehen möchten, wie operative Profitabilität und Bewertungsmultiple zusammenwirken. Die Methode ist bewusst vereinfacht: Kapitalstruktur, Nettofinanzschulden, Wachstum, Risiko, Einmaleffekte und branchenspezifische Bewertungslogik werden nicht automatisch modelliert.

Bewertungsannahmen

%
×
Ergebnis
Geschätzter Unternehmenswert (Enterprise Value)
Geschätztes EBITDA
EBITDA-Multiple
Umsatz-Multiple implizit

1. Jahresumsatz eingeben

Verwenden Sie eine konsistente Jahresperiode, zum Beispiel die letzten zwölf Monate oder ein Planjahr.

2. EBITDA-Marge festlegen

Geben Sie EBITDA als Prozentsatz des Umsatzes an.

3. Multiple wählen

Tragen Sie das Bewertungsmultiple ein, das Sie als Szenario testen möchten.

4. Unternehmenswert prüfen

Der Rechner leitet EBITDA aus Umsatz und Marge ab und multipliziert es mit dem Multiple.

5. Nicht mit Eigenkapitalwert verwechseln

Das Ergebnis ist als vereinfachter Enterprise Value gedacht. Nettofinanzschulden und weitere Anpassungen sind nicht enthalten.

EBITDA = Jahresumsatz × EBITDA-Marge ÷ 100
Enterprise Value = EBITDA × EBITDA-Multiple

Ein EBITDA-Multiple ist keine universelle Konstante. Branche, Wachstum, Größe, Risiko, Qualität der Erträge und Marktbedingungen beeinflussen die tatsächlich beobachtbaren Multiples.

Was das Ergebnis bedeutet

Das Hauptergebnis ist ein vereinfachter Enterprise Value auf Basis der eingegebenen EBITDA-Annahmen.

Für Transaktionen oder Finanzierungsentscheidungen sind meist zusätzliche Bewertungsmethoden und Anpassungen erforderlich.

Gegeben: 2.500.000 € Umsatz, 18 % EBITDA-Marge, 6× Multiple.

Berechnung: EBITDA = 2.500.000 × 0,18 = 450.000 €. Unternehmenswert = 450.000 × 6 = 2.700.000 €.

Ergebnis: geschätzter Enterprise Value 2,70 Mio. €.

Ist das Ergebnis der Preis für die Unternehmensanteile?

Nicht zwingend. Ein Enterprise Value muss für einen Eigenkapitalwert typischerweise um Nettofinanzschulden und gegebenenfalls weitere Positionen angepasst werden.

Woher bekomme ich ein passendes Multiple?

Multiples werden oft aus vergleichbaren börsennotierten Unternehmen, Transaktionen oder branchenspezifischen Marktbeobachtungen abgeleitet. Die Vergleichbarkeit ist entscheidend.

Was passiert bei negativem EBITDA?

Die Multiplikation kann einen negativen Wert ergeben, ist aber für klassische EBITDA-Multiple-Bewertungen meist wenig aussagekräftig. Dann kommen häufig andere Methoden infrage.

Soll ich Ist- oder Planumsatz verwenden?

Beides kann sinnvoll sein, solange die verwendete Periode klar definiert und das Multiple dazu passend gewählt wird.

Welche Faktoren fehlen in diesem Modell?

Unter anderem Wachstum, Investitionsbedarf, Working Capital, Schulden, Cash, Steuern, Risiko, Einmaleffekte und die Qualität der Erträge.