- Geben Sie den verfügbaren Kassen- oder Bankbestand zu Beginn des betrachteten Zeitraums ein.
- Erfassen Sie alle zahlungswirksamen Einzahlungen dieses Zeitraums.
- Tragen Sie die entsprechenden Auszahlungen ein.
- Vergleichen Sie Netto-Cashflow und Endbestand. Ein positiver Cashflow erhöht den Bestand, ein negativer reduziert ihn.
Cashflow-Rechner
Der Cashflow-Rechner stellt die Geldzuflüsse und Geldabflüsse eines Zeitraums gegenüber. Er zeigt sowohl den Netto-Cashflow als auch den rechnerischen Liquiditätsbestand am Ende, wenn Sie mit einem angegebenen Anfangsbestand starten.
Das ist für Unternehmen, Selbstständige und Projekte hilfreich, wenn kurzfristig beurteilt werden soll, ob in einer Woche, einem Monat oder Quartal mehr Geld hereinkommt als abfließt. Verwenden Sie für alle Eingaben denselben Zeitraum und unterscheiden Sie Cashflow von Gewinn: Nicht jede zahlungswirksame Bewegung ist gleichzeitig Aufwand oder Ertrag.
Liquiditätsdaten
Endbestand = Anfangsbestand + Netto-Cashflow
Es werden nur tatsächlich eingegebene Zahlungsströme berücksichtigt. Nicht zahlungswirksame Aufwendungen wie Abschreibungen gehören nicht automatisch in diese Rechnung.
Was das Ergebnis bedeutet
Der Netto-Cashflow zeigt die reine Veränderung der Liquidität im betrachteten Zeitraum.
Ein positiver Cashflow kann trotz Verlust entstehen und ein negativer Cashflow trotz Gewinn; für eine vollständige Unternehmensanalyse sollten beide Größen getrennt betrachtet werden.
Gegeben: Anfangsbestand 10.000 €, Einzahlungen 25.000 €, Auszahlungen 21.000 €.
Berechnung: Netto-Cashflow = 25.000 − 21.000 = 4.000 €. Endbestand = 10.000 + 4.000 = 14.000 €.
Ergebnis: Die Liquidität steigt im betrachteten Zeitraum um 4.000 € auf 14.000 €.
Welchen Zeitraum sollte ich verwenden?
Wählen Sie einen Zeitraum, der zu Ihrer Planung passt, etwa Woche, Monat oder Quartal. Wichtig ist, dass Einzahlungen, Auszahlungen und Anfangsbestand zeitlich zusammenpassen.
Ist Cashflow dasselbe wie Gewinn?
Nein. Gewinn basiert auf Erträgen und Aufwendungen, Cashflow auf tatsächlichen Zahlungsbewegungen. Zahlungsziele, Investitionen und Finanzierungen können deshalb zu deutlichen Abweichungen führen.
Kann der Anfangsbestand negativ sein?
Ja. Ein negativer Anfangsbestand kann beispielsweise einen überzogenen Liquiditätsstand darstellen. Der Endbestand wird dann entsprechend fortgeschrieben.
Wie gehe ich mit Umsatzsteuer um?
Für eine reine Liquiditätssicht sollten Sie Zahlungsbeträge so erfassen, wie sie tatsächlich fließen. Für steuerliche oder buchhalterische Auswertungen sind zusätzliche Trennungen erforderlich.
Was bedeutet ein negativer Netto-Cashflow?
Im Zeitraum fließt mehr Geld ab als zu. Das ist nicht automatisch problematisch, kann aber bei wiederholtem Auftreten die Zahlungsfähigkeit belasten.