Ausgabenprognose-Rechner

Der Ausgabenprognose-Rechner projiziert einen aktuellen Ausgabenwert über mehrere Perioden mit einer konstanten Wachstums- oder Senkungsrate. Er eignet sich für schnelle Budget-Szenarien, wenn Sie sehen möchten, wie sich wiederkehrende Kosten unter einer einfachen Annahme entwickeln könnten.

Eingaben

%
Ergebnis
Ausgaben in letzter Periode
Startwert
Kumulierte Ausgaben
Veränderung zum Start

1. Startausgaben eintragen
Geben Sie den aktuellen Ausgabenwert pro Monat, Quartal oder anderer gewählter Periode ein.

2. Änderungsrate festlegen
Positive Werte erhöhen, negative Werte senken die Ausgaben je Periode.

3. Periodenzahl wählen
Alle Eingaben müssen dieselbe Periodenlogik verwenden.

4. Prognose prüfen
Der Rechner verzinst den Ausgabenwert periodisch und summiert zusätzlich die projizierten Periodenwerte.

Ausgaben_t = Startausgaben × (1 + Rate/100)^t

Kumulierte Ausgaben = Summe der projizierten Ausgaben von Periode 1 bis n. Das Modell unterstellt eine konstante Rate.

Was das Ergebnis bedeutet

Der Hauptwert zeigt den projizierten Ausgabenbetrag in der letzten gewählten Periode unter der eingegebenen konstanten Änderungsrate.

Eine echte Budgetprognose sollte bekannte Verträge, saisonale Effekte, einmalige Kosten und unterschiedliche Kostenarten separat modellieren.

Gegeben: 20.000 € pro Monat, 2 % monatliche Steigerung, 6 Perioden.

Berechnung: Periode 6 = 20.000 × 1,02^6 = 22.523,25 €.

Ergebnis: Die sechste Periode liegt rund 12,62 % über dem Startwert.

Ist die Rate monatlich oder jährlich?

Sie gilt je gewählter Periode. Wenn der Startwert monatlich ist, muss auch die Änderungsrate als Rate pro Monat verstanden werden.

Kann ich sinkende Ausgaben modellieren?

Ja. Verwenden Sie eine negative Rate größer als -100 %, zum Beispiel -2 %.

Warum ist die Prognose exponentiell?

Die Änderung wird in jeder Periode auf den jeweils neuen Ausgabenwert angewendet. Dadurch entsteht ein Zinseszinseffekt.

Sind Einmalkosten enthalten?

Nein. Das Basismodell ist für wiederkehrende Ausgaben gedacht. Einmalige Posten sollten separat ergänzt werden.

Wann ist ein lineares Modell besser?

Wenn die Ausgaben pro Periode um einen festen Eurobetrag statt um einen Prozentsatz steigen oder fallen, ist eine lineare Prognose passender.