Auswirkung der Kostenquote

Dieser Rechner zeigt, wie stark eine jährliche Kostenquote das langfristige Anlageergebnis mindern kann. Er vergleicht denselben Anlageverlauf einmal ohne laufende Fondskosten und einmal nach Abzug der eingegebenen Kostenquote. So lässt sich nicht nur die absolute Kostendifferenz, sondern auch der entgangene Zinseszinseffekt sichtbar machen.

Eingaben

%
%
Jahre
Ergebnis
Endwert nach Kosten
Endwert ohne Kosten
Endwert nach Kosten
Kostenwirkung

1. Werte eingeben
Tragen Sie die benötigten Ausgangswerte in die vorgesehenen Felder ein.

2. Einheiten prüfen
Achten Sie darauf, dass Beträge, Prozentwerte und Zeiträume zur Beschriftung passen.

3. Ergebnis ablesen
Das Ergebnis wird nach jeder Änderung automatisch neu berechnet.

4. Detailwerte vergleichen
Nutzen Sie die Kennzahlen im Ergebnisbereich, um die Berechnung einzuordnen.

Formel:

Endwert = Startkapital × (1 + Monatsrendite)^n + monatliche Einzahlung × ((1 + Monatsrendite)^n − 1) / Monatsrendite. Für den Nettovergleich wird die jährliche Rendite um die Kostenquote reduziert und auf einen Monatswert umgerechnet.

Was das Ergebnis bedeutet

Die Differenz zeigt die kombinierte Wirkung aus laufenden Gebühren und entgangenem Wachstum auf diese Gebühren.

Das Modell unterstellt konstante Rendite, konstante Kostenquote und regelmäßige Einzahlungen. Steuern und schwankende Marktrenditen werden nicht berücksichtigt.

Gegeben: 10.000 € Startkapital, 300 € monatlich, 7,0 % Rendite, 0,25 % Kostenquote, 20 Jahre.

Berechnung: Der Bruttoverlauf nutzt 7,0 % p. a.; der Nettoverlauf 6,75 % p. a. Beide Werte werden monatlich verzinst und um die monatlichen Einzahlungen ergänzt.

Ergebnis: Der Rechner stellt beide Endwerte und die Differenz direkt gegenüber.

Was bedeutet die Kostenwirkung?

Sie ist die Differenz zwischen dem modellierten Endwert ohne Kostenquote und dem Endwert nach Abzug der Kostenquote.

Soll ich TER oder eine andere Gebühr eingeben?

Für Fonds und ETFs ist die laufende Kostenquote beziehungsweise TER meist die passende Eingabe. Einmalige Orderkosten gehören nicht in dieses Feld.

Werden Steuern berücksichtigt?

Nein. Der Vergleich isoliert die laufende Kostenquote und modelliert weder Kapitalertragsteuer noch persönliche Freibeträge.

Kann die Rendite negativ sein?

Ja, solange der Wert innerhalb des Eingabebereichs liegt. Bei dauerhaft negativer Rendite kann der Endwert trotz Einzahlungen deutlich niedriger ausfallen.

Warum wächst der Kostenunterschied überproportional?

Nicht nur die Gebühr selbst fehlt im Depot, sondern auch die Rendite, die auf diesen Betrag in späteren Jahren hätte entstehen können.