Order Profit Estimator

Der Order-Profit-Rechner schätzt den Gewinn einer einzelnen Bestellung nach Produktkosten, Versand- beziehungsweise Fulfillment-Kosten und weiteren variablen Bestellkosten. Zusätzlich wird die Gewinnmarge auf den Verkaufspreis ausgewiesen. Das ist nützlich, um Preisgestaltung, Rabatte oder Kostenänderungen auf Auftragsebene zu prüfen, ohne fixe Gemeinkosten mit variablen Bestellkosten zu vermischen.

Eingaben

Ergebnis
Gewinn pro Bestellung
Gewinnmarge
Variable Gesamtkosten

1. Bestellumsatz eingeben
Nutzen Sie den tatsächlich erzielten Umsatz der betrachteten Bestellung.

2. Warenkosten erfassen
Tragen Sie die direkt der Bestellung zurechenbaren Produkt- oder Einkaufskosten ein.

3. Fulfillment ergänzen
Addieren Sie Versand, Verpackung und gegebenenfalls Pick-and-Pack-Kosten.

4. Weitere variable Kosten eintragen
Dazu können transaktionsbezogene Gebühren oder andere direkt auftragsabhängige Kosten gehören.

5. Gewinn und Marge prüfen
Das Ergebnis zeigt den Deckungsbeitrag auf Bestellebene vor nicht zugeordneten Fixkosten.

Gewinn pro Bestellung = Bestellumsatz − Warenkosten − Versand/Fulfillment − weitere variable Kosten; Marge (%) = Gewinn / Bestellumsatz × 100

Was das Ergebnis bedeutet

Ein positiver Wert zeigt, wie viel nach den erfassten variablen Kosten aus der Bestellung verbleibt. Eine negative Marge weist darauf hin, dass die berücksichtigten Kosten den Umsatz übersteigen.

Fixkosten, Gemeinkosten, Steuern und gegebenenfalls Retourenkosten sind nur enthalten, wenn Sie sie ausdrücklich als variable Kosten eingeben.

Gegeben: 120 € Bestellumsatz, 48 € Warenkosten, 12 € Fulfillment und 6 € weitere variable Kosten.

Berechnung: Gesamtkosten = 66 €. Gewinn = 120 − 66 = 54 €. Marge = 54 / 120 × 100 = 45,00 %.

Ergebnis: Der Gewinn pro Bestellung beträgt 54,00 € bei 45,00 % Marge.

Soll ich Mehrwertsteuer im Umsatz berücksichtigen?

Verwenden Sie eine konsistente betriebswirtschaftliche Basis. Für interne Margenanalysen wird häufig mit Nettoumsatz gearbeitet; entscheidend ist, dass Kosten und Umsatz vergleichbar abgegrenzt sind.

Wie behandle ich Retouren?

Wenn Retouren typisch und bestellungsabhängig sind, können Sie erwartete Retourenkosten in den variablen Kosten berücksichtigen oder getrennte Szenarien rechnen.

Sind Werbekosten Teil des Bestellgewinns?

Nur wenn Sie sie auf Bestellungsebene sinnvoll zurechnen möchten, etwa als durchschnittliche Akquisekosten pro Order. Andernfalls bleiben sie außerhalb dieses vereinfachten Modells.

Kann die Marge über 100 % liegen?

Bei nichtnegativen Kosten und positivem Umsatz normalerweise nicht. Ein ungewöhnlicher Wert deutet auf eine unpassende Eingabe oder Definition hin.

Wie unterscheidet sich der Bestellgewinn vom Nettogewinn des Unternehmens?

Der Bestellgewinn betrachtet ausgewählte direkte Kosten einer Order. Der Unternehmens-Nettogewinn umfasst zusätzlich Fixkosten und weitere betriebliche sowie nicht-operative Posten.