Gewinnmargen-Rechner

Der Gewinnmargen-Rechner ermittelt aus Umsatz und Gesamtkosten den Gewinn sowie dessen Anteil am Umsatz. Die Gewinnmarge beantwortet damit die Frage, welcher Prozentsatz jedes Umsatz-Euro nach den angesetzten Kosten übrig bleibt. Die Kennzahl eignet sich für Produkt-, Projekt- oder Periodenvergleiche, vorausgesetzt Umsatz und Kosten sind auf dieselbe Basis abgegrenzt. Welche Kosten einbezogen werden, entscheidet darüber, ob eher eine Brutto-, operative oder Netto-Marge betrachtet wird.

Umsatz und Kosten

Ergebnis
Gewinnmarge
Gewinn
Kostenquote
Umsatz

1. Umsatz erfassen

Tragen Sie den Umsatz derselben Periode oder Kalkulation ein, zu der auch die Kosten gehören.

2. Kosten konsistent abgrenzen

Geben Sie die Kosten ein, die in Ihrer gewünschten Margendefinition enthalten sein sollen.

3. Marge ablesen

Der Prozentwert zeigt den Gewinnanteil am Umsatz.

4. Gewinn und Kostenquote ergänzend prüfen

Nutzen Sie die Euro- und Prozentwerte, um die Ursache von Margenänderungen besser zu erkennen.

Die zentrale Berechnung lautet:

Gewinnmarge = (Umsatz − Kosten) / Umsatz × 100

Dabei gilt:

  • Umsatz – Erlöse der betrachteten Einheit oder Periode in Euro.
  • Kosten – Alle Kosten, die in der gewählten Margendefinition berücksichtigt werden, in Euro.
  • Gewinn – Umsatz minus Kosten.

Umsatz muss größer als null sein. Für Vergleichbarkeit sollten in allen Perioden dieselben Kostenarten einbezogen werden.

Was das Ergebnis bedeutet

Die Gewinnmarge zeigt, welcher Anteil des Umsatzes nach Abzug der eingegebenen Kosten verbleibt. Ein negativer Wert weist auf einen Verlust hin.

Achten Sie bei Vergleichen darauf, immer dieselbe Margendefinition und Kostenabgrenzung zu verwenden.

Gegeben

  • Umsatz: 80.000 €
  • Gesamtkosten: 62.000 €

Berechnung

  1. Gewinn: 80.000 € − 62.000 € = 18.000 €
  2. Gewinnmarge: 18.000 € / 80.000 € × 100 = 22,5 %

Ergebnis

Die Gewinnmarge beträgt 22,50 %.

Interpretation: Von jedem Euro Umsatz verbleiben unter den angesetzten Kosten rechnerisch 22,5 Cent als Gewinn.

Kann die Gewinnmarge negativ sein?

Ja. Wenn die Kosten den Umsatz übersteigen, ist der Gewinn negativ und damit auch die Marge.

Welche Kosten soll ich eingeben?

Das hängt von der gewünschten Margendefinition ab. Für Vergleiche ist entscheidend, dass Sie dieselben Kostenarten konsistent verwenden.

Ist Gewinnmarge dasselbe wie Aufschlag?

Nein. Die Marge bezieht den Gewinn auf den Umsatz beziehungsweise Verkaufspreis, der Aufschlag bezieht ihn auf die Kosten.

Warum ist eine hohe Marge nicht automatisch hoher Gewinn?

Eine hohe Marge kann auf einem kleinen Umsatzvolumen beruhen. Für die wirtschaftliche Bewertung sollten Marge und absoluter Gewinn gemeinsam betrachtet werden.

Was passiert bei 0 € Umsatz?

Eine prozentuale Gewinnmarge ist dann nicht definiert, weil durch null geteilt würde. Der Rechner verlangt deshalb einen positiven Umsatz.