Rentenlücken-Rechner

Der Rentenlücken-Rechner zeigt, ob das geplante Altersvorsorgevermögen mit dem vorhandenen Kapital und regelmäßigen Beiträgen voraussichtlich erreicht wird. Er projiziert das heutige Vorsorgekapital bis zum gewählten Zeitpunkt und addiert den zukünftigen Wert der monatlichen Einzahlungen. Die Differenz zum gewünschten Zielkapital wird als Rentenlücke ausgewiesen.

Die Projektion eignet sich für Szenarien: etwa um Beitragshöhe, Laufzeit oder angenommene Rendite zu vergleichen. Inflation, Steuern, Produktkosten und schwankende Marktrenditen werden nur berücksichtigt, wenn sie bereits in den eingegebenen Annahmen stecken.

Eingaben

Jahre
%
Ergebnis
Voraussichtliche Rentenlücke
Projiziertes Vermögen
Zielkapital
Überschuss bei Zielerreichung

1. Schritt
Gewünschtes Kapital zum geplanten Ruhestandszeitpunkt festlegen.

2. Schritt
Bereits vorhandenes Vorsorgevermögen eintragen.

3. Schritt
Monatlichen Sparbeitrag angeben.

4. Schritt
Restlaufzeit in Jahren bestimmen.

5. Schritt
Eine nominale erwartete Jahresrendite als Szenario eingeben und die projizierte Lücke prüfen.

Monatsrendite r = (1 + Jahresrendite)^(1/12) − 1
Endwert = Startkapital × (1+r)^n + Monatsbeitrag × ((1+r)^n − 1) / r
Rentenlücke = max(Zielkapital − Endwert, 0)

Was das Ergebnis bedeutet

Die Rentenlücke ist der Betrag, der im gewählten Szenario zum Zielkapital fehlt. Ist die Lücke 0 €, zeigt der separate Überschuss, um wie viel die Projektion das Ziel übersteigt.

Die angenommene Rendite ist keine Garantie. Für reale Kaufkraft kann zusätzlich mit einer inflationsbereinigten Rendite gerechnet werden.

Gegeben: Ziel 450.000 €, Startkapital 120.000 €, 800 € monatlich, 18 Jahre, 4 % Jahresrendite.

Berechnung: Monatsrendite ≈ 0,3274 %, 216 Monate. Das Startkapital wächst auf rund 243.100 €, die Beiträge auf rund 254.900 €; zusammen etwa 498.000 €.

Ergebnis: Die Rentenlücke beträgt 0 €; das Szenario liegt ungefähr 48.000 € über dem Ziel.

Warum kann die Lücke trotz hoher Beiträge groß bleiben?

Ein hohes Zielkapital, eine kurze Laufzeit oder eine niedrige Renditeannahme können den Endwert stark begrenzen.

Soll ich nominale oder reale Rendite verwenden?

Für ein Ziel in heutigen Euro ist eine reale, also inflationsbereinigte Rendite oft leichter zu interpretieren. Für ein nominales Ziel sollte auch die Rendite nominal sein.

Wann werden die monatlichen Beiträge verzinst?

Das Modell behandelt Beiträge als regelmäßige Zahlungen über die Laufzeit. In der Praxis kann der genaue Einzahlungszeitpunkt den Endwert geringfügig verändern.

Kann die erwartete Rendite negativ sein?

Ja, solange die Annahme mathematisch sinnvoll bleibt. Negative Renditen können als Stressszenario dienen.

Ersetzt das Ergebnis eine Rentenberatung?

Nein. Das Tool liefert eine Szenariorechnung und berücksichtigt keine individuellen Rentenansprüche, Steuern oder Produktspezifika.