Zeitraum festlegen: Wählen Sie eine Periode, für die Kosten und Neukunden gemeinsam betrachtet werden.
Marketingkosten erfassen: Berücksichtigen Sie die zur Akquisition zurechenbaren Marketingausgaben.
Vertriebskosten ergänzen: Erfassen Sie relevante Sales-Kosten nach Ihrer internen CAC-Definition.
Weitere Akquisitionskosten eintragen: Ergänzen Sie zusätzliche direkt zurechenbare Beträge, sofern sie nicht bereits enthalten sind.
Neukunden angeben und CAC prüfen: Teilen Sie die Gesamtkosten durch die im gleichen Bezugsrahmen gewonnenen Kunden.
SaaS Customer Acquisition Cost Estimator
Der SaaS-Customer-Acquisition-Cost-Schätzer berechnet die durchschnittlichen Kundenakquisitionskosten (CAC), indem die relevanten Vertriebs- und Marketingausgaben eines Zeitraums durch die Zahl der in diesem Zeitraum gewonnenen Neukunden geteilt werden. Optional können weitere direkt zurechenbare Akquisitionskosten ergänzt werden.
CAC ist besonders hilfreich, wenn SaaS-Unternehmen Kampagnen, Vertriebskanäle oder Perioden miteinander vergleichen und die Akquisitionsökonomie mit CLV oder Payback-Kennzahlen verbinden möchten. Entscheidend ist eine konsistente Abgrenzung: Kosten und Neukunden müssen denselben Zeitraum und möglichst denselben Akquisitionsumfang abbilden.
Eingaben
Was das Ergebnis bedeutet
Der CAC zeigt, wie viel das Unternehmen im Durchschnitt für die Gewinnung eines neuen Kunden im betrachteten Zeitraum ausgegeben hat.
Die Aussagekraft hängt von konsistenter Kosten- und Kundenabgrenzung ab. Lange Sales Cycles können dazu führen, dass Kosten einer Periode erst später zu Neukunden führen.
Gegeben: 85.000 € Marketingausgaben, 65.000 € Vertriebsausgaben, 10.000 € weitere Akquisitionskosten und 320 Neukunden.
Berechnung: Gesamtkosten = 85.000 € + 65.000 € + 10.000 € = 160.000 €. CAC = 160.000 € / 320 = 500 €.
Ergebnis: Die durchschnittlichen Kundenakquisitionskosten betragen 500 € pro Neukunde.
Welche Vertriebskosten sollte ich einbeziehen?
Das hängt von Ihrer internen Definition ab. Häufig werden direkt akquisitionsbezogene Gehälter, Provisionen, Tools und externe Leistungen einbezogen; wichtig ist vor allem eine über Zeit konsistente Abgrenzung.
Soll ich bestehende Kunden in den Nenner aufnehmen?
Nein, wenn Sie klassische Neukunden-CAC berechnen. Expansion bei Bestandskunden sollte separat betrachtet werden, sofern sie nicht Teil einer ausdrücklich anders definierten Kennzahl ist.
Was mache ich bei langen Sales Cycles?
Dann kann ein rein periodischer CAC Kosten und gewonnene Kunden zeitlich falsch zuordnen. Kohorten- oder Lag-Analysen können die Beziehung zwischen früheren Ausgaben und späteren Abschlüssen besser abbilden.
Warum ist ein niedriger CAC nicht automatisch besser?
Ein niedriger CAC kann gut sein, muss aber zusammen mit Kundenwert, Bruttomarge, Payback und Wachstum betrachtet werden. Sehr niedrige Ausgaben können auch auf ungenutzte Wachstumschancen hindeuten.
Wie unterscheidet sich CAC von CPA?
CPA kann sich auf jede definierte Conversion-Aktion beziehen, zum Beispiel einen Lead oder Kauf. CAC bezieht sich speziell auf die Kosten pro tatsächlich gewonnenem Kunden und kann Marketing- und Vertriebskosten umfassender einschließen.