Jahresgehalt-in-Stundenlohn-Rechner

Der Jahresgehalt-in-Stundenlohn-Rechner teilt ein festes Bruttojahresgehalt durch die bezahlten Arbeitsstunden des Jahres. Dadurch erhalten Sie einen vergleichbaren rechnerischen Stundenwert, auch wenn Ihr Arbeitsvertrag ein Jahres- oder Monatsgehalt nennt.

Das ist hilfreich beim Vergleich von Stellen mit unterschiedlichen Wochenstunden oder bei der Bewertung zusätzlicher Arbeitszeit. Der Wert ist kein gesetzlicher Lohnsatz und berücksichtigt keine Boni, Sachleistungen oder unbezahlte Mehrarbeit, sofern Sie diese nicht über die Stundenannahme abbilden.

Gehalt und Arbeitszeit

Std.
Wochen
Ergebnis
rechnerischer Brutto-Stundenlohn
Monatlicher Bruttodurchschnitt
Brutto pro Woche
Arbeitsstunden pro Jahr
  1. Tragen Sie das vereinbarte Bruttojahresgehalt ein.
  2. Geben Sie Ihre durchschnittlichen Arbeitsstunden pro Woche an.
  3. Erfassen Sie die Zahl der bezahlten Arbeitswochen im Jahr.
  4. Lesen Sie den rechnerischen Stundenlohn ab und vergleichen Sie bei Bedarf verschiedene Arbeitszeitmodelle.
Jahresstunden = Wochenstunden × bezahlte Wochen
Stundenlohn = Jahresgehalt / Jahresstunden

Für die Division müssen Jahresstunden größer als 0 sein. Der Monatswert wird zusätzlich als Jahresgehalt / 12 dargestellt.

Was das Ergebnis bedeutet

Das Ergebnis verteilt das gesamte angegebene Jahresgehalt gleichmäßig auf jede bezahlte Arbeitsstunde.

Tatsächlich geleistete unbezahlte Überstunden senken den effektiven Stundenwert; zusätzliche Boni erhöhen ihn entsprechend.

Gegeben: 52.000 € Bruttojahresgehalt, 40 Stunden pro Woche, 52 Wochen.

Berechnung: Jahresstunden = 40 × 52 = 2.080. Stundenlohn = 52.000 / 2.080 = 25,00 €.

Ergebnis: Das Jahresgehalt entspricht rechnerisch 25,00 € brutto pro Stunde.

Soll ich Urlaubswochen von den 52 Wochen abziehen?

Wenn Urlaub bezahlt wird, bleiben diese Wochen für eine Gehaltsumrechnung typischerweise im bezahlten Jahreszeitraum enthalten. Unbezahlte Auszeiten sollten Sie dagegen berücksichtigen.

Wie wirken sich unbezahlte Überstunden aus?

Wenn Sie regelmäßig mehr Stunden arbeiten als vertraglich angesetzt, tragen Sie die realistisch höhere Wochenstundenzahl ein. Dadurch sinkt der effektive Stundenwert.

Kann ich das Ergebnis mit einem Stellenangebot vergleichen?

Ja, solange Sie bei beiden Angeboten dieselbe Brutto- beziehungsweise Nettobasis und realistische Arbeitszeiten verwenden.

Sind Arbeitgeberkosten enthalten?

Nein. Der Rechner betrachtet Ihr angegebenes Gehalt, nicht zusätzliche Lohnnebenkosten des Arbeitgebers.

Warum unterscheidet sich der Wert von meinem tatsächlichen Stundenlohn?

Rundungen, variable Arbeitszeit, Boni, Zuschläge oder unbezahlte Mehrarbeit können den tatsächlichen Durchschnitt verändern.