- Geben Sie Ihr monatliches Nettoeinkommen ein.
- Tragen Sie den Betrag ein, den Sie als liquide Ersparnis zurücklegen.
- Ergänzen Sie regelmäßige Investitionsbeiträge.
- Falls gewünscht, erfassen Sie freiwillige zusätzliche Tilgung, die direkt die Restschuld reduziert.
- Prüfen Sie die kombinierte Sparquote und den absoluten monatlichen Vermögensaufbau.
Erweiterter Sparquoten-Rechner
Der erweiterte Sparquoten-Rechner betrachtet nicht nur Geld, das auf einem Sparkonto landet. Er kann zusätzlich regelmäßige Investitionsbeiträge und freiwillige zusätzliche Schuldentilgungen einbeziehen, sofern Sie diese als Vermögensaufbau verstehen möchten.
Damit eignet sich die Kennzahl für eine breitere persönliche Finanzübersicht. Die Definition einer „Sparquote“ ist nicht überall identisch; deshalb zeigt dieser Rechner transparent, welche Bestandteile einfließen. Pflichtmäßige Kreditraten oder Zinsanteile sollten nicht pauschal als Sparen gezählt werden.
Monatliche Sparbestandteile
Erweiterte Sparquote = Vermögensaufbau / Nettoeinkommen × 100
Die Kennzahl ist eine selbst gewählte erweiterte Definition. Sie sollte über die Zeit mit derselben Methodik berechnet werden, damit Vergleiche aussagekräftig bleiben.
Was das Ergebnis bedeutet
Die Quote zeigt, welcher Anteil des angegebenen monatlichen Nettoeinkommens in den hier definierten Vermögensaufbau fließt.
Wenn Sie bestimmte Tilgungen einbeziehen, zählen Sie nur den tatsächlich schuldenmindernden Anteil und nicht automatisch Zinsen oder Gebühren.
Gegeben: 4.000 € Nettoeinkommen, 500 € Sparen, 600 € Investitionen, 200 € zusätzliche Tilgung.
Berechnung: Vermögensaufbau = 500 + 600 + 200 = 1.300 €. Sparquote = 1.300 / 4.000 × 100 = 32,5 %.
Ergebnis: Die erweiterte Sparquote beträgt 32,5 %, entsprechend 1.300 € pro Monat.
Warum heißt die Kennzahl „Plus“?
Sie erweitert die klassische Sparquote um zusätzliche Kategorien wie Investitionen und freiwillige Schuldentilgung. So wird sichtbar, welche Definition Sie tatsächlich verwenden.
Soll ich Arbeitgeberbeiträge zur Altersvorsorge einbeziehen?
Nur wenn Sie bewusst eine entsprechend erweiterte Kennzahl führen möchten. Für Vergleichbarkeit sollten Sie Ihre Definition anschließend konsequent beibehalten.
Kann die Sparquote über 100 % liegen?
Mathematisch ja, etwa wenn Sie Vermögen umschichten oder zusätzliches Einkommen nicht im Nenner erfasst haben. Für eine laufende Einkommensquote deutet das meist darauf hin, dass Eingaben oder Definitionen geprüft werden sollten.
Ist die normale Kreditrate Sparen?
Nicht vollständig. Nur der Anteil, der die Restschuld tatsächlich reduziert, erhöht rechnerisch Ihr Nettovermögen; Zinsen und Gebühren tun das nicht.
Soll ich Brutto- oder Nettoeinkommen verwenden?
Dieser Rechner ist auf Nettoeinkommen ausgelegt. Wenn Sie eine andere Basis verwenden, muss der Vergleich mit anderen Sparquoten entsprechend angepasst werden.