Steuerschätzer für Selbstständige

Dieser Rechner liefert Selbstständige eine überschlägige Einkommensteuer-Schätzung für 2026. Aus Einnahmen werden Betriebsausgaben und ein zusätzlicher Abzugsbetrag abgezogen; der verbleibende Betrag wird vereinfachend als zu versteuerndes Einkommen behandelt. Damit eignet sich das Tool für Rücklagenplanung, ersetzt aber keine Gewinnermittlung oder Steuererklärung.

Einnahmen und Abzüge

Ergebnis
geschätzte Einkommensteuer 2026
Überschuss vor weiteren Abzügen
Vereinfachtes z.v.E.
Effektivsatz auf z.v.E.
  1. Geben Sie die jährlichen Betriebseinnahmen ein.
  2. Ziehen Sie betriebliche Ausgaben ab.
  3. Erfassen Sie weitere Abzüge nur, wenn sie nicht bereits in den Ausgaben stecken.
  4. Der Rechner wendet den Einkommensteuertarif 2026 an.
Überschuss = Einnahmen − Betriebsausgaben vereinfachtes z.v.E. = max(0, Überschuss − weitere Abzüge) ESt = Tarif 2026 nach § 32a EStG

Was das Ergebnis bedeutet

Das Hauptergebnis ist die geschätzte tarifliche Einkommensteuer auf das vereinfachte zu versteuernde Einkommen.

Nicht enthalten sind insbesondere Gewerbesteuer, Umsatzsteuer, Sozialversicherung, Kirchensteuer und komplexe steuerliche Abzüge.

Gegeben: 80.000 € Einnahmen, 20.000 € Ausgaben, 5.000 € weitere Abzüge.

Berechnung: Überschuss 60.000 €, vereinfachtes z.v.E. 55.000 €; darauf wird der Tarif 2026 angewendet.

Ergebnis: Die geschätzte Einkommensteuer wird direkt im Rechner ausgewiesen.

Sind Krankenversicherungsbeiträge automatisch berücksichtigt?

Nein. Tragen Sie nur tatsächlich steuerlich abzugsfähige Beträge in geeigneter Höhe als weitere Abzüge ein, ohne Doppelzählung.

Ist Gewerbesteuer enthalten?

Nein. Ob Gewerbesteuer anfällt, hängt unter anderem von der Art der Tätigkeit und der Rechtsform ab.

Warum wird der Gewinn nicht exakt zum z.v.E.?

Das zu versteuernde Einkommen berücksichtigt zusätzliche steuerliche Regeln; hier wird bewusst vereinfacht.

Kann ich monatliche Einnahmen eingeben?

Die Berechnung ist auf Jahreswerte ausgelegt. Rechnen Sie monatliche Werte vorher auf das Jahr hoch.

Wie viel sollte ich zurücklegen?

Das Ergebnis kann als Orientierung dienen, aber tatsächliche Vorauszahlungen und Nebensteuern können abweichen.