- Seitenumfang eintragen. Zählen Sie nur die Seiten, die tatsächlich gelesen werden sollen.
- Eigenes Lesetempo angeben. Verwenden Sie Seiten pro Stunde aus einer vergleichbaren Textart.
- Wiederholungsanteil festlegen. Schätzen Sie, wie viel zusätzlich erneut gelesen wird.
- Zeitraum angeben. Tragen Sie die verfügbaren Lesetage ein.
- Tagespensum ablesen. Prüfen Sie Gesamtstunden, Seiten und Stunden pro Tag.
Leserechner fürs Lernen
Der Leserechner schätzt, wie viel Zeit Sie für eine festgelegte Seitenzahl benötigen. Neben dem normalen Lesetempo berücksichtigt er einen Wiederholungsanteil für Seiten oder Abschnitte, die Sie zur besseren Verständnissicherung erneut lesen möchten.
Aus den verfügbaren Tagen entsteht zusätzlich ein tägliches Seiten- und Stundenpensum. Das macht den Rechner nützlich für Seminarlektüre, Fachbücher und Prüfungsvorbereitung, bei denen der reine Seitenumfang allein wenig über den tatsächlichen Zeitbedarf aussagt.
Lesemenge und Lesetempo
Das tägliche Seitenpensum wird aus Seiten ÷ verfügbare Tage berechnet. Die tägliche Zeit basiert auf der Gesamtzeit inklusive Wiederholung.
Was das Ergebnis bedeutet
Der Hauptwert ist der geschätzte Zeitbedarf einschließlich geplanter Wiederholung. Ein höherer Wiederholungsanteil ist besonders sinnvoll bei dichter Fachliteratur, sollte aber nicht mit Notizen oder Übungsaufgaben verwechselt werden.
Lesetempo schwankt je nach Sprache, Textdichte und Ziel. Nutzen Sie für wissenschaftliche Texte lieber einen gemessenen eigenen Durchschnitt als allgemeine Richtwerte.
Gegeben: 280 Seiten, 32 Seiten pro Stunde, 20 % Wiederholungsanteil, 7 Tage.
Rechnung: Reine Lesezeit: 280 ÷ 32 = 8,75 Stunden. Mit Wiederholung: 8,75 × 1,20 = 10,50 Stunden. Seiten pro Tag: 280 ÷ 7 = 40. Zeit pro Tag: 10,50 ÷ 7 = 1,50 Stunden.
Ergebnis: Planen Sie etwa 10,50 Stunden, also 40 Seiten und 1,50 Stunden pro Tag.
Wie ermittle ich mein Lesetempo?
Messen Sie die Zeit für einen repräsentativen Abschnitt und rechnen Sie auf Seiten pro Stunde hoch. Verwenden Sie möglichst einen Text mit ähnlicher Schwierigkeit.
Soll ich Notizen im Wiederholungsanteil einrechnen?
Nicht zwingend. Der Wiederholungsanteil ist für erneutes Lesen gedacht. Für ausführliche Notizen oder Übungen sollten Sie zusätzliche Zeit separat einplanen.
Kann der Wiederholungsanteil über 100 % liegen?
Ja. 100 % bedeutet rechnerisch, dass Sie den gesamten Umfang einmal zusätzlich lesen. Höhere Werte stehen für noch mehr Wiederholungsarbeit.
Warum werden Seiten pro Tag ohne Wiederholung angezeigt?
Das Tagesseitenziel zeigt den einmaligen Stoffumfang. Die zusätzliche Wiederholung fließt stattdessen in die tägliche Zeit ein.
Wann ist der allgemeine Lernzeit-Schätzer besser?
Wenn Lernen aus mehreren Aktivitäten wie Lesen, Übungen und Themenarbeit besteht, bildet der Lernzeit-Schätzer den Gesamtaufwand flexibler ab.