- Themenzahl bestimmen. Teilen Sie den prüfungsrelevanten Stoff in wiederholbare Einheiten.
- Zeit je Durchgang schätzen. Geben Sie die durchschnittlichen Minuten pro Thema an.
- Wiederholungszahl festlegen. Bestimmen Sie, wie oft jedes Thema bearbeitet werden soll.
- Zeitraum eintragen. Nutzen Sie die tatsächlich verfügbaren Lerntage.
- Zeitfaktor anpassen. Reduzieren oder erhöhen Sie den Aufwand, wenn spätere Durchgänge typischerweise schneller oder langsamer sind.
- Tagesbudget prüfen. Lesen Sie Minuten pro Tag, Gesamtzeit und Wiederholungsmenge ab.
Wiederholungsplan-Rechner
Der Wiederholungsplan-Rechner schätzt, wie viel tägliche Lernzeit für mehrere Wiederholungsdurchgänge eines Stoffpakets nötig ist. Sie geben die Zahl der Themen, die durchschnittliche Minutenzeit pro Thema, die gewünschte Zahl der Wiederholungen und die verfügbaren Tage ein.
So wird aus einem abstrakten Vorsatz wie „alles dreimal wiederholen“ ein konkretes Tagesbudget. Das Tool eignet sich besonders für Prüfungsvorbereitung mit Karteikarten, Kurznotizen, Formelsammlungen oder anderen klar abgrenzbaren Lerneinheiten.
Themen, Wiederholungen und Zeitraum
Tägliche Zeit = Gesamtminuten ÷ verfügbare Tage. Der Zeitfaktor dient als Anpassung: 100 % übernimmt die Ausgangszeit, 90 % modelliert etwas schnellere spätere Durchgänge, 120 % einen höheren Aufwand.
Was das Ergebnis bedeutet
Der Hauptwert zeigt die durchschnittlich benötigten Minuten pro Tag, wenn alle geplanten Wiederholungen gleichmäßig über den Zeitraum verteilt werden.
Das Modell bildet keine feste Spaced-Repetition-Terminlogik ab. Es schätzt den Gesamtaufwand; konkrete Intervalle können Sie anschließend passend zu Ihrem Lernsystem verteilen.
Gegeben: 40 Themen, 8 Minuten je Thema und Durchgang, 3 Wiederholungen, 12 Tage, Zeitfaktor 90 %.
Rechnung: 40 × 3 = 120 Themen-Wiederholungen. 120 × 8 = 960 Minuten. Mit 90 % Zeitfaktor: 960 × 0,90 = 864 Minuten = 14,40 Stunden. Pro Tag: 864 ÷ 12 = 72 Minuten.
Ergebnis: Planen Sie durchschnittlich 72 Minuten Wiederholung pro Tag.
Was bedeutet der Zeitfaktor genau?
Er passt die reine Ausgangszeit an. Unter 100 % steht für schnellere durchschnittliche Durchgänge, über 100 % für zusätzlichen Aufwand.
Muss ich jede Wiederholung gleich lang planen?
Nein. Der Rechner verwendet einen Durchschnitt. In der Praxis können erste Durchgänge länger und spätere deutlich kürzer sein.
Ist das eine echte Spaced-Repetition-Berechnung?
Nein. Das Tool verteilt den geschätzten Gesamtaufwand auf Tage. Konkrete Abstände zwischen Wiederholungen hängen von Ihrem Lernsystem ab.
Wie gehe ich mit bereits sicheren Themen um?
Sie können diese aus der Themenzahl entfernen oder einen niedrigeren Zeitfaktor wählen, sofern das Ihre durchschnittliche Wiederholungszeit realistisch abbildet.
Wann sollte ich stattdessen den Lernzeit-Schätzer nutzen?
Wenn Sie zusätzlich Erstlernen, Übungen und andere Lernaktivitäten planen möchten. Der Wiederholungsplan-Rechner fokussiert bereits definierten Stoff und mehrere Durchgänge.