Accounts Receivable Turnover Calculator

Der Forderungsumschlag zeigt, wie oft ein Unternehmen seine durchschnittlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen innerhalb eines Jahres in Zahlungseingänge umsetzt. Der Rechner teilt den Netto-Kreditumsatz durch den durchschnittlichen Forderungsbestand und ergänzt daraus eine ungefähre Days-Sales-Outstanding-Kennzahl. Ein höherer Umschlag kann auf schnellere Zahlungseingänge hindeuten, ist aber nur im Branchen- und Periodenvergleich sinnvoll. Saisonale Verkäufe, außergewöhnliche Forderungsspitzen und der Anteil von Barumsätzen können das Ergebnis stark beeinflussen.

Forderungsdaten

Tage
Ergebnis
Forderungsumschlag
Durchschnittliche Forderungen
Geschätzte Einzugsdauer
Umsatz je € Forderung

1. Kreditumsatz eingeben
Verwenden Sie den Umsatz, der tatsächlich auf Ziel verkauft wurde, nicht den gesamten Umsatz, sofern Barverkäufe enthalten sind.

2. Forderungsbestände erfassen
Tragen Sie Anfangs- und Endbestand der Forderungen für dieselbe Periode ein.

3. Periodenlänge prüfen
Für ein volles Jahr sind meist 365 Tage passend; für andere Zeiträume kann die tatsächliche Tageszahl verwendet werden.

4. Kennzahlen vergleichen
Betrachten Sie Umschlag und Einzugsdauer im Zeitverlauf und im Vergleich mit ähnlichen Geschäftsmodellen.

Durchschnittliche Forderungen = (Anfangsbestand + Endbestand) / 2 Forderungsumschlag = Netto-Kreditumsatz / durchschnittliche Forderungen Einzugsdauer ≈ Periodentage / Forderungsumschlag

Was das Ergebnis bedeutet

Ein Umschlag von 6 bedeutet, dass der durchschnittliche Forderungsbestand rechnerisch etwa sechsmal pro Periode umgesetzt wird.

Bei stark saisonalen Unternehmen kann der Durchschnitt aus nur zwei Stichtagen verzerren. Häufigere Monatsdurchschnitte liefern dann ein robusteres Bild.

Gegeben: 1.200.000 € Kreditumsatz, 180.000 € Forderungen zu Beginn und 220.000 € am Ende, 365 Tage.

Berechnung: Durchschnitt = (180.000 + 220.000) / 2 = 200.000 €. Umschlag = 1.200.000 / 200.000 = 6,00. Einzugsdauer = 365 / 6 = 60,8 Tage.

Ergebnis: Forderungsumschlag 6,00; geschätzte Einzugsdauer rund 61 Tage.

Ist ein höherer Forderungsumschlag immer besser?

Nicht zwingend. Ein hoher Wert kann effizientes Inkasso zeigen, aber auch sehr strenge Kreditbedingungen, die Verkäufe begrenzen. Entscheidend ist der Vergleich mit Vorperioden und Branche.

Soll ich Gesamtumsatz oder Kreditumsatz verwenden?

Für die klassische Kennzahl ist Netto-Kreditumsatz passender. Wenn nur Gesamtumsatz verfügbar ist, entsteht eine Näherung, die bei vielen Barverkäufen zu hoch ausfallen kann.

Warum wird der Durchschnitt aus Anfang und Ende gebildet?

Damit ein einzelner Stichtag den Nenner weniger stark bestimmt. Bei starken saisonalen Schwankungen sind Monats- oder Quartalsdurchschnitte besser.

Was passiert bei durchschnittlichen Forderungen von 0 €?

Dann ist der Umschlag nicht sinnvoll definiert. Der Rechner verlangt daher einen positiven durchschnittlichen Forderungsbestand.

Wie hängt die Kennzahl mit dem Cash Conversion Cycle zusammen?

Die daraus abgeleitete Einzugsdauer ist eine Komponente des Cash Conversion Cycle. Dieser berücksichtigt zusätzlich Lagerdauer und Zahlungsziel gegenüber Lieferanten.