Renten-Auszahlungsrechner

Dieser Renten-Auszahlungsrechner schätzt, welche gleichbleibende Zahlung sich aus einem vorhandenen Kapitalstock über eine festgelegte Laufzeit ergibt, wenn das verbleibende Kapital währenddessen weiter verzinst wird. Er eignet sich etwa für private Entnahmepläne, befristete Rentenzahlungen oder die Planung regelmäßiger Auszahlungen aus einem Anlagekonto.

Das Ergebnis ist eine mathematische Modellrechnung mit konstantem Zinssatz und gleichmäßigen Zahlungen. Steuern, Gebühren, schwankende Renditen und Inflation sind nicht automatisch berücksichtigt. Für langfristige Entscheidungen lohnt es sich daher, mehrere Zinsszenarien zu vergleichen.

Eingaben

%
Jahre
×
Ergebnis
Auszahlung je Periode
Auszahlungen gesamt
Periodenzins
Nominal ausgezahlt

1. Kapital eintragen
Geben Sie den Betrag ein, der zu Beginn für die Auszahlungen zur Verfügung steht.

2. Verzinsung festlegen
Tragen Sie die erwartete nominale Jahresrendite vor Gebühren und Steuern ein.

3. Laufzeit wählen
Bestimmen Sie, über wie viele Jahre das Kapital planmäßig aufgebraucht werden soll.

4. Auszahlungsfrequenz angeben
Zum Beispiel 12 für monatliche oder 4 für vierteljährliche Zahlungen.

5. Ergebnis prüfen
Der Rechner zeigt die gleichbleibende Zahlung pro Auszahlungsperiode sowie die Anzahl der Perioden.

Zahlung = K × r / (1 − (1 + r)−n)

Dabei ist K das Startkapital, r der periodische Zinssatz (Jahreszins ÷ Auszahlungen pro Jahr) und n die Gesamtzahl der Auszahlungen. Bei 0 % Zins gilt Zahlung = K ÷ n.

Was das Ergebnis bedeutet

Die berechnete Zahlung ist der konstante Betrag je Periode, bei dem das Modellkapital am Ende der gewählten Laufzeit auf etwa null sinkt.

Konstante Renditen sind eine Vereinfachung. Reale Marktverläufe können die tatsächlich tragfähige Auszahlung deutlich verändern.

Gegeben: 100.000 €, 4 % Jahreszins, 20 Jahre, monatliche Auszahlung.

Berechnung: r = 0,04 ÷ 12 = 0,003333; n = 20 × 12 = 240. Zahlung = 100.000 × 0,003333 ÷ (1 − 1,003333−240) ≈ 605,98 €.

Ergebnis: rund 605,98 € pro Monat. Das Modell verteilt das Kapital samt laufender Verzinsung auf 240 Monatszahlungen.

Wird das Kapital am Ende vollständig verbraucht?

Im Modell ja, bis auf Rundungsdifferenzen. In der Praxis können schwankende Renditen, Kosten oder zusätzliche Ein- und Auszahlungen zu einem anderen Restbetrag führen.

Welchen Zinssatz sollte ich verwenden?

Nutzen Sie einen für Ihre Planung plausiblen jährlichen Nominalzins. Für vorsichtige Szenarien kann ein niedrigerer Satz sinnvoll sein, statt eine einzelne optimistische Rendite anzunehmen.

Kann ich monatliche und jährliche Auszahlungen vergleichen?

Ja. Ändern Sie die Anzahl der Auszahlungen pro Jahr. Dadurch ändern sich sowohl der periodische Zinssatz als auch die Zahl der Zahlungsperioden.

Was passiert bei 0 % Zins?

Dann wird das Startkapital schlicht gleichmäßig auf alle Perioden verteilt. Der Rechner verwendet in diesem Fall K ÷ n und vermeidet eine Division durch null.

Berücksichtigt der Rechner Inflation oder Steuern?

Nein. Die Rechnung arbeitet nominal und vor individuellen Steuern oder Gebühren. Für eine reale Kaufkraftplanung sollten diese Faktoren separat berücksichtigt werden.