Durchschnittlicher-Bestellwert-Rechner

Der Rechner für den durchschnittlichen Bestellwert ermittelt den Average Order Value (AOV), also den durchschnittlichen Umsatz pro Bestellung in einer ausgewählten Periode. Die Kennzahl ist im Onlinehandel nützlich, um Warenkorbgröße, Preisstrategie, Bundles und Upselling-Maßnahmen zu bewerten.

Für saubere Vergleiche sollten Umsatz und Bestellanzahl dieselbe Periode abdecken und nach derselben Definition erfasst werden. Rückerstattungen, Steuern und Versand können den AOV beeinflussen, je nachdem, welche Umsatzbasis Ihr Reporting verwendet.

Eingaben

Orders
Ergebnis
Durchschnittlicher Bestellwert
Bestellumsatz
Bestellungen
Basispro Bestellung

1. Periode auswählen
Definieren Sie den Zeitraum, etwa einen Monat, für den Sie AOV berechnen möchten.

2. Umsatz erfassen
Geben Sie den Bestellumsatz derselben Periode ein.

3. Bestellungen zählen
Tragen Sie die Anzahl der abgeschlossenen Bestellungen ein, die zu diesem Umsatz gehören.

4. AOV ablesen
Der Rechner teilt Umsatz durch Bestellanzahl und zeigt den durchschnittlichen Bestellwert.

5. Vergleiche konsistent halten
Nutzen Sie bei Zeit- oder Kanalvergleichen immer dieselbe Umsatzdefinition.

AOV = Bestellumsatz ÷ Anzahl der Bestellungen

Der Umsatz und die Bestellungen müssen aus derselben Periode und demselben Datenumfang stammen.

Was das Ergebnis bedeutet

AOV zeigt, wie viel Umsatz eine Bestellung im Durchschnitt generiert.

Ein höherer AOV ist nicht automatisch gleichbedeutend mit höherem Gewinn; Margen, Rabatte, Retouren und Akquisitionskosten sollten separat betrachtet werden.

Gegeben: 82.500 € Bestellumsatz bei 1.500 Bestellungen.

Berechnung: 82.500 € ÷ 1.500 = 55 €.

Ergebnis: Der durchschnittliche Bestellwert beträgt 55,00 €.

Soll ich Versandkosten in den Umsatz einbeziehen?

Das hängt von Ihrer Reporting-Definition ab. Entscheidend ist, dass Sie bei Vergleichen dieselbe Umsatzbasis verwenden.

Wie wirken Rückerstattungen auf AOV?

Wenn Sie Nettoumsatz nach Rückerstattungen verwenden, sinkt der AOV entsprechend. Bei Bruttobestellwerten werden spätere Refunds dagegen nicht abgebildet.

Ist AOV dasselbe wie Umsatz pro Kunde?

Nein. AOV rechnet pro Bestellung. Ein Kunde kann mehrere Bestellungen aufgeben, weshalb Umsatz pro Kunde eine andere Kennzahl ist.

Wie kann ich AOV sinnvoll segmentieren?

Zum Beispiel nach Vertriebskanal, Produktkategorie, Neu- versus Bestandskunden oder Kampagne. So lassen sich Veränderungen im Warenkorb besser erklären.

Kann ein steigender AOV trotzdem schlecht sein?

Ja. Starke Rabatte, geringere Marge oder sinkende Conversion können einen höheren Warenkorbwert wirtschaftlich relativieren.