Campaign Profit Estimator

Der Kampagnengewinn-Schätzer verbindet Kampagnenkosten mit dem Umsatz, der den erzielten Conversions zugerechnet wird. So sehen Sie nicht nur, ob eine Kampagne Umsatz erzeugt, sondern ob nach Abzug des Mediaeinsatzes und zusätzlicher Kampagnenkosten ein positiver Beitrag übrig bleibt.

Der Rechner eignet sich für Performance-Kampagnen, Lead-Aktionen oder Promotions, wenn ein plausibler Umsatz pro Conversion bekannt ist. Das Ergebnis ist besonders hilfreich, um Kampagnen mit unterschiedlichen Budgets auf einer einheitlichen Gewinn- und ROI-Basis zu vergleichen.

Kampagnendaten

Ergebnis
Kampagnengewinn
Zugerechneter Umsatz
Gesamtkosten
ROI

1. Kosten erfassen

Tragen Sie das Mediabudget und zusätzliche direkt zurechenbare Kosten wie Produktion, Agentur oder Creatives ein.

2. Conversions angeben

Verwenden Sie die Zahl der Conversions, die Sie der Kampagne tatsächlich zurechnen.

3. Umsatzwert festlegen

Geben Sie den durchschnittlichen Umsatz je Conversion ein. Verwenden Sie bei Leads nur dann einen Umsatzwert, wenn eine belastbare Zuordnung möglich ist.

4. Gewinn und ROI vergleichen

Der Rechner zeigt zugerechneten Umsatz, Gesamtkosten, Gewinn und den ROI der Kampagne.

Kampagnenumsatz = Conversions × Umsatz pro Conversion Gesamtkosten = Mediabudget + weitere Kampagnenkosten Gewinn = Kampagnenumsatz − Gesamtkosten ROI (%) = Gewinn ÷ Gesamtkosten × 100

Der Rechner betrachtet nur direkt eingegebene Kosten. Produktkosten, Retouren, Steuern oder langfristige Kundenwerte sind nur enthalten, wenn Sie sie selbst in den Eingaben berücksichtigen.

Was das Ergebnis bedeutet

Ein positiver Kampagnengewinn zeigt, dass der zugerechnete Umsatz die erfassten Kampagnenkosten übersteigt. Der ROI setzt diesen Überschuss ins Verhältnis zum eingesetzten Budget.

Attribution ist häufig unvollständig. Verwenden Sie für Vergleiche möglichst dieselbe Attributionslogik und denselben Zeitraum.

Gegeben: 5.000 € Mediabudget, 1.200 € weitere Kosten, 180 Conversions und 48 € Umsatz je Conversion.

Berechnung: 180 × 48 € = 8.640 € Umsatz. Gesamtkosten: 6.200 €. Gewinn: 8.640 € − 6.200 € = 2.440 €. ROI: 2.440 ÷ 6.200 × 100 = 39,35 %.

Ergebnis: Der geschätzte Kampagnengewinn beträgt 2.440 € bei einem ROI von rund 39,35 %.

Was gehört zu den weiteren Kampagnenkosten?

Dazu können direkt zurechenbare Produktions-, Agentur-, Creator-, Tool- oder Landingpage-Kosten gehören. Allgemeine Fixkosten sollten nur einfließen, wenn Sie Kampagnen regelmäßig auf Vollkostenbasis bewerten.

Ist Umsatz dasselbe wie Gewinn?

Nein. Umsatz ist der Erlös vor Kosten. Der Kampagnengewinn entsteht erst nach Abzug der im Rechner erfassten Kampagnenkosten.

Wie behandle ich Leads ohne direkten Umsatz?

Verwenden Sie nur dann einen Umsatz pro Lead, wenn Sie einen nachvollziehbaren durchschnittlichen Wert aus historischen Abschlussquoten ableiten können. Andernfalls ist ein Lead-Kosten- oder Conversion-Kosten-Vergleich sinnvoller.

Warum unterscheidet sich der ROI vom ROAS?

ROAS setzt Umsatz typischerweise nur ins Verhältnis zum Werbebudget. Der ROI bezieht den Gewinn auf die gesamten berücksichtigten Kampagnenkosten.

Kann ich langfristigen Kundenwert einbeziehen?

Ja, wenn Sie statt unmittelbarem Umsatz einen belastbaren erwarteten Umsatzwert pro Conversion verwenden. Kennzeichnen Sie das Ergebnis dann als Prognose und vergleichen Sie es nicht ungeprüft mit Sofortumsatz-Kampagnen.