Sponsoring-Preis-Schätzer für Creator

Dieser Schätzer liefert einen nachvollziehbaren Ausgangswert für den Preis eines gesponserten Creator-Beitrags. Er verbindet die Größe der Zielgruppe mit einem frei wählbaren Basispreis pro 1.000 Follower und passt den Betrag an das tatsächliche Engagement im Verhältnis zu einer Referenzrate an. Damit eignet sich das Modell für erste Budgetgespräche oder Angebotsvergleiche.

Die Berechnung ersetzt keine individuelle Preisverhandlung. Nutzungsrechte, Exklusivität, Produktionsaufwand, Plattform, Kampagnendauer und die Qualität der Zielgruppe können den tatsächlichen Preis deutlich verändern. Deshalb sollten Basispreis und Referenz-Engagement an den jeweiligen Markt und die eigenen Erfahrungswerte angepasst werden.

Reichweite und Preisannahmen

%
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Ergebnis
Geschätzter Sponsoringpreis
Basiswert
Engagement-Faktor
Schätzung

1. Followerzahl des relevanten Accounts eintragen.

2. Durchschnittliche Engagement-Rate in Prozent für vergleichbare Inhalte verwenden.

3. Einen markt- oder erfahrungsbasierten Basispreis je 1.000 Follower festlegen.

4. Eine Referenz-Engagement-Rate definieren, gegen die der Account skaliert wird.

5. Schätzung als Verhandlungsbasis verstehen und Zusatzrechte separat kalkulieren.

Preis = (Follower / 1.000) × Basispreis × (Engagement-Rate / Referenz-Engagement)

Was das Ergebnis bedeutet

Das Ergebnis ist eine modellbasierte Schätzung für einen einzelnen Sponsoringpreis unter den eingegebenen Annahmen.

Die Formel ist kein Branchenstandard. Sie macht die Preislogik transparent, kann aber individuelle Faktoren wie Exklusivität oder Buyouts nicht abbilden.

Gegeben: 80.000 Follower, 4,5 % Engagement, 18 € Basispreis je 1.000 Follower und 3 % Referenz-Engagement.
Basiswert: 80 × 18 € = 1.440 €.
Engagement-Faktor: 4,5 / 3 = 1,5.
Preis: 1.440 € × 1,5 = 2.160 €.
Ergebnis: Die modellbasierte Schätzung beträgt 2.160 €.

Welche Engagement-Rate sollte ich verwenden?

Nutzen Sie möglichst den Durchschnitt vergleichbarer, aktueller Beiträge statt eines einzelnen Ausreißers. Bei stark schwankenden Formaten kann eine getrennte Auswertung sinnvoll sein.

Sind Nutzungsrechte im Ergebnis enthalten?

Nein. Bezahlte Mediennutzung, Whitelisting, Exklusivität oder zeitlich lange Nutzungsrechte sollten separat eingepreist werden.

Warum brauche ich eine Referenz-Engagement-Rate?

Sie macht sichtbar, ob der Account gegenüber Ihrem Vergleichsniveau höher oder niedriger skaliert wird. Der Referenzwert sollte zu Plattform und Nische passen.

Kann ich statt Followern durchschnittliche Views verwenden?

Dieses Modell ist followerbasiert. Bei videozentrierten Plattformen kann ein viewbasiertes Modell in vielen Fällen aussagekräftiger sein.

Ist die Schätzung ein verbindlicher Marktpreis?

Nein. Sie ist eine transparente Rechenhilfe. Tatsächliche Preise entstehen aus Reichweite, Leistungspaket, Verhandlung und Nachfrage.