Dropshipping Profit Estimator

Der Dropshipping-Profit-Schätzer berechnet den erwarteten Gewinn aus Verkaufspreis, Produktkosten, Versand, Marketingkosten und prozentualen Zahlungs- beziehungsweise Plattformgebühren. Zusätzlich lässt sich die geplante Bestellmenge eintragen, um von der Marge pro Bestellung auf einen Gesamtgewinn für den betrachteten Zeitraum zu schließen.

Die Kalkulation macht sichtbar, welche Kosten direkt mit jeder Bestellung wachsen und wie stark Gebühren oder Werbekosten den verbleibenden Deckungsbeitrag beeinflussen.

Eingaben

%
Ergebnis
Geschätzter Gesamtgewinn
Gewinn pro Bestellung
Gewinnmarge
Gesamtumsatz
Gesamte prozentuale Gebühren

1. Verkaufspreis eintragen

Nutzen Sie den tatsächlich vom Kunden gezahlten Preis pro Bestellung, soweit er in Ihrer Kalkulation relevant ist.

2. Variable Kosten erfassen

Geben Sie Produkt-, Versand- und durchschnittliche Marketingkosten pro Bestellung ein.

3. Gebührensatz setzen

Tragen Sie den kombinierten prozentualen Satz ein, den Sie für Zahlungsabwicklung oder Plattformkosten ansetzen möchten.

4. Bestellmenge wählen

Geben Sie die erwartete Anzahl an Bestellungen für den betrachteten Zeitraum ein.

5. Gewinn und Marge prüfen

Der Rechner zeigt Gewinn pro Bestellung, Gesamtgewinn und die Marge auf den Umsatz.

Formeln:

Gebühr je Bestellung = Verkaufspreis × Gebührensatz Gewinn je Bestellung = Verkaufspreis − Produktkosten − Versand − Marketing − Gebühr Gesamtgewinn = Gewinn je Bestellung × Bestellungen Marge = Gewinn je Bestellung / Verkaufspreis × 100

Was das Ergebnis bedeutet

Der Gesamtgewinn zeigt den Betrag, der nach den eingegebenen variablen Kosten für die betrachtete Bestellmenge übrig bleibt.

Fixkosten, Rückerstattungen, Steuern, Währungsumrechnung, Chargebacks und andere shop-spezifische Kosten sind nur enthalten, wenn Sie sie in den Eingaben entsprechend abbilden.

Gegeben: Verkaufspreis 49,90 €, Produkt 18 €, Versand 6 €, Marketing 9 €, Gebühr 3,2 %, 100 Bestellungen.

Berechnung: Gebühr = 49,90 € × 3,2 % = 1,60 €. Gewinn je Bestellung = 49,90 − 18 − 6 − 9 − 1,60 = 15,30 €. Gesamtgewinn ≈ 1.530 €.

Ergebnis: Unter diesen Annahmen liegt die Gewinnmarge bei rund 30,7 %.

Soll ich Werbekosten pro Bestellung oder insgesamt eintragen?

Das Feld erwartet durchschnittliche Marketingkosten pro Bestellung. Teilen Sie Ihre gesamten Kampagnenkosten durch die daraus resultierenden Bestellungen, wenn Sie einen beobachteten Durchschnitt verwenden.

Sind Rücksendungen und Erstattungen enthalten?

Nein. Wenn Rückerstattungen relevant sind, sollten Sie den erwarteten Effekt zusätzlich modellieren oder einen separaten Return-/Refund-Rechner verwenden.

Was gehört in den Gebührensatz?

Sie können dort prozentuale Zahlungs- und Plattformgebühren zusammenfassen, sofern sie auf denselben Umsatzbetrag berechnet werden. Feste Gebühren sollten Sie zusätzlich in einer erweiterten Kalkulation berücksichtigen.

Warum kann die Marge negativ sein?

Wenn Produkt-, Versand-, Marketing- und Gebührenkosten zusammen höher als der Verkaufspreis sind, entsteht ein Verlust pro Bestellung. Der negative Prozentwert macht diese Unterdeckung sichtbar.

Ist der geschätzte Gewinn bereits steuerlicher Gewinn?

Nein. Es handelt sich um eine operative Verkaufskalkulation auf Basis der eingegebenen Kosten. Steuern, Buchhaltungsregeln und weitere betriebliche Aufwendungen werden nicht automatisch berücksichtigt.