ETF-Kostenvergleich

Der ETF-Kostenvergleich stellt zwei ETFs anhand von Startkapital, angenommener Bruttorendite, Laufzeit und jeweiliger laufender Kostenquote gegenüber. Er zeigt, wie sich selbst kleine Gebührenunterschiede über längere Zeit auf den modellierten Endwert auswirken können.

Eingaben

%
Jahre
%
%
Ergebnis
Vorteil ETF A
Endwert ETF A
Endwert ETF B
Differenz

1. Kapital festlegen
Geben Sie den Betrag ein, der zu Beginn investiert wird.

2. Bruttorendite annehmen
Verwenden Sie für beide ETFs dieselbe Renditeannahme, damit nur die Kostenwirkung verglichen wird.

3. Kostenquoten eingeben
Tragen Sie die jährlichen laufenden Kosten beider ETFs in Prozent ein.

4. Laufzeit wählen
Je länger die Laufzeit, desto stärker kann sich der Zinseszinseffekt der Gebührendifferenz auswirken.

5. Endwerte vergleichen
Der Rechner zeigt beide modellierten Endwerte und die Differenz.

Endwert = Startkapital × (1 + (Bruttorendite − Kostenquote)/100)^Jahre

Das Modell zieht die Kostenquote vereinfachend direkt von der jährlichen Bruttorendite ab. Steuern, Tracking Difference, Ausschüttungen, Spreads und Transaktionskosten sind nicht enthalten.

Was das Ergebnis bedeutet

Ein positiver Vorteil für ETF A zeigt, wie viel höher dessen modellierter Endwert bei den eingegebenen Annahmen gegenüber ETF B ausfällt.

Die tatsächliche Wertentwicklung ist nicht garantiert. Kostenquote allein ist kein ausreichendes Auswahlkriterium für einen ETF.

Gegeben: 30.000 €, 6,0 % Bruttorendite, 25 Jahre, ETF A 0,20 %, ETF B 0,60 %.

Berechnung: A = 30.000 × 1,058^25; B = 30.000 × 1,054^25.

Ergebnis: Die Differenz entsteht aus der dauerhaft niedrigeren modellierten Nettorendite von ETF B.

Ist die TER identisch mit allen tatsächlichen Kosten?

Nein. Die Kostenquote bildet laufende Fondskosten ab, während Handelskosten, Spreads, Steuern und Abweichungen vom Index zusätzlich wirken können.

Warum verwende ich dieselbe Bruttorendite?

So isoliert der Vergleich den Effekt der eingegebenen Kostenquoten. Unterschiedliche Renditeannahmen würden Kosten- und Performanceeffekte vermischen.

Berücksichtigt der Rechner Sparpläne?

Nein, dieses Modell arbeitet mit einem einmaligen Startkapital. Regelmäßige Einzahlungen würden eine separate Zahlungsreihe erfordern.

Was passiert bei negativer Rendite?

Negative Renditen sind möglich, solange der jährliche Nettofaktor mathematisch sinnvoll bleibt. Das Ergebnis ist weiterhin nur eine Modellrechnung.

Soll ich nur den günstigeren ETF wählen?

Nein. Index, Replikation, Fondsgröße, Tracking, Handelbarkeit, Steuerfragen und persönliche Anlageziele können ebenfalls relevant sein.