- Startkapital und Beiträge eingeben. Monatliche Beiträge werden am Monatsende angenommen.
- Bruttorendite festlegen. Sie beschreibt die Modellrendite vor laufender Gebühr.
- Jährliche Gebühr angeben. Der Rechner zieht sie vereinfacht von der Jahresrendite ab.
- Laufzeit wählen. Der Gebühreneffekt wird über den gesamten Zinseszinshorizont berechnet.
- Endwerte vergleichen. Die Differenz zeigt den kombinierten Effekt aus Gebühren und entgangenem Wachstum.
Anlagegebühren-Rechner
Der Anlagegebühren-Rechner vergleicht die Entwicklung eines Portfolios vor und nach einer laufenden prozentualen Gebühr. Dadurch wird nicht nur die direkt gezahlte Gebühr sichtbar, sondern auch der entgangene Zinseszinseffekt auf Kapital, das wegen der Gebühren nicht mehr weiterarbeiten kann.
Das Tool eignet sich zum Vergleich von Fonds-, ETF-, Vermögensverwaltungs- oder Plattformkosten, wenn diese als jährlicher Prozentsatz des Vermögens modelliert werden können. Einmalige Transaktionskosten oder erfolgsabhängige Gebühren sind im Basismodell nicht enthalten.
Portfolio und Gebühren
i ist jeweils die aus der Jahresrendite abgeleitete Monatsrendite. Die Subtraktion der Gebühr ist eine Näherung für laufende prozentuale Kosten.
Was das Ergebnis bedeutet
Der Hauptwert ist die Differenz zwischen einem hypothetischen Portfolio ohne laufende Gebühr und demselben Portfolio mit der eingegebenen Gebühr.
Produktkosten können anders berechnet oder zu anderen Zeitpunkten belastet werden; prüfen Sie die tatsächliche Kostenstruktur des Produkts.
Gegeben: 50.000 € Startkapital, 500 € monatlich, 6 % Bruttorendite, 0,8 % Gebühr und 20 Jahre.
Berechnung: Ein Szenario wächst mit 6 %, das andere vereinfacht mit 5,2 % pro Jahr. Beide enthalten identische Beiträge. Die Differenz der Endwerte ist der modellierte Gebühreneffekt.
Ergebnis: Über lange Laufzeiten kann die Endwertdifferenz deutlich größer sein als die isoliert betrachteten jährlichen Gebührenbeträge.
Warum ist der Gebühreneffekt höher als die Summe der Gebühren?
Weil entnommenes Kapital künftig keine Rendite mehr erzielen kann. Dieser entgangene Zinseszinseffekt wächst mit der Laufzeit.
Kann ich eine einmalige Kaufgebühr eingeben?
Nicht direkt. Sie können das Startkapital entsprechend reduzieren, wenn die einmalige Gebühr zu Beginn anfällt.
Sind Performance Fees enthalten?
Nein. Erfolgsabhängige Gebühren benötigen eine eigene Modelllogik, weil sie von der tatsächlichen Wertentwicklung abhängen.
Ist Bruttorendite minus Gebühr immer exakt?
Nein. Das ist eine praktische Näherung. Die tatsächliche Belastung hängt von Berechnungsmethode, Zeitpunkt und Kostenbasis des Produkts ab.
Wie vergleiche ich zwei Fonds?
Berechnen Sie beide mit denselben Beiträgen, derselben Bruttorenditeannahme und Laufzeit, aber mit ihren jeweiligen laufenden Gebühren. So isolieren Sie den Kostenunterschied im Modell.