Retail Cash Flow Calculator

Der Retail Cash Flow Calculator zeigt, wie sich liquide Mittel eines Einzelhandelsgeschäfts innerhalb eines Zeitraums verändern. Er stellt Einzahlungen den Auszahlungen gegenüber und addiert den Netto-Cashflow zum anfänglichen Kassen- beziehungsweise Bankbestand.

So lässt sich schnell prüfen, ob ein Monat trotz positiver Verkäufe Liquidität aufbaut oder verbraucht. Der Rechner ist keine vollständige Kapitalflussrechnung; zeitliche Zahlungsverschiebungen und Finanzierungsströme müssen als Ein- oder Auszahlung erfasst werden, wenn sie berücksichtigt werden sollen.

Liquiditätsdaten

Ergebnis
Endbestand liquide Mittel
Netto-Cashflow
Einzahlungen
Auszahlungen

1. Schritt: Anfangsbestand der verfügbaren liquiden Mittel zum Periodenstart eingeben.

2. Schritt: Alle tatsächlichen Einzahlungen des Zeitraums erfassen.

3. Schritt: Alle tatsächlichen Auszahlungen desselben Zeitraums erfassen.

4. Schritt: Endbestand und Netto-Cashflow prüfen; für Szenarien Zahlungszeitpunkte oder Beträge variieren.

Netto-Cashflow = Einzahlungen − AuszahlungenEndbestand liquide Mittel = Anfangsbestand + Netto-Cashflow

Die Rechnung folgt dem Zahlungsstromprinzip: relevant ist, wann Geld tatsächlich ein- oder ausgezahlt wird.

Was das Ergebnis bedeutet

Der Hauptwert zeigt den rechnerischen Bestand an liquiden Mitteln am Periodenende. Der Netto-Cashflow zeigt die Veränderung innerhalb der Periode.

Ein positiver Gewinn garantiert keinen positiven Cashflow, weil Umsätze, Einkäufe und andere Zahlungen zeitlich auseinanderfallen können.

Gegeben: 12.000 € Anfangsbestand, 38.500 € Einzahlungen und 41.200 € Auszahlungen.

Berechnung: 38.500 − 41.200 = −2.700 € Netto-Cashflow; 12.000 − 2.700 = 9.300 €.

Ergebnis: Der Endbestand an liquiden Mitteln beträgt 9.300 €.

Was ist der Unterschied zwischen Cashflow und Gewinn?

Gewinn basiert auf Erträgen und Aufwendungen nach Rechnungslegungslogik; Cashflow betrachtet tatsächliche Zahlungen. Daher können beide Werte deutlich voneinander abweichen.

Soll ich Kartenzahlungen sofort als Einzahlung erfassen?

Erfassen Sie den Zeitpunkt, zu dem der Zahlungsdienstleister das Geld tatsächlich verfügbar macht, wenn Sie Liquidität präzise planen möchten.

Wie behandle ich Kreditauszahlungen?

Wenn die Liquiditätswirkung betrachtet werden soll, zählen ausgezahlte Kreditmittel als Einzahlung und Tilgungen als Auszahlung.

Kann der Endbestand unter null fallen?

Mathematisch ja, wenn Auszahlungen den Anfangsbestand plus Einzahlungen übersteigen. Das signalisiert einen rechnerischen Liquiditätsbedarf.

Wofür eignet sich der Rechner im Alltag?

Für kurzfristige Liquiditätsplanung, Zahlungs-Szenarien und die Prüfung, ob geplante Ausgaben mit verfügbaren Mitteln gedeckt sind.