SaaS Profit Estimator

Dieser Rechner schätzt den monatlichen Gewinn eines SaaS-Geschäfts aus wiederkehrendem Umsatz, variablen Bereitstellungskosten und fixen Betriebskosten. Damit lässt sich schnell erkennen, wie viel Ergebnis nach den unmittelbar mit Kunden verbundenen Kosten und dem laufenden Overhead verbleibt.

Die Berechnung ist besonders nützlich für einfache Szenarien zu Wachstum, Hostingkosten und Team-Budget. Sie ist keine vollständige GuV und lässt Posten wie Steuern, Abschreibungen oder Finanzierungsaufwand nur dann einfließen, wenn Sie sie in den Kostenwerten berücksichtigen.

Eingaben

Ergebnis
Geschätzter Monatsgewinn
Hochgerechneter Jahresgewinn
Deckungsbeitrag vor Fixkosten
Gewinnmarge

1. MRR eintragen
Geben Sie den wiederkehrenden Monatsumsatz ohne einmalige Erlöse ein.

2. Variable Kosten ergänzen
Erfassen Sie kundenabhängige Kosten wie Hosting, Zahlungsgebühren oder nutzungsabhängige Dienste.

3. Fixkosten angeben
Fügen Sie Personal, Software, Miete und andere laufende Fixkosten hinzu.

4. Ergebnis prüfen
Bewerten Sie Gewinn und Marge gemeinsam, nicht nur den absoluten Betrag.

Monatsgewinn = MRR − variable Kosten − Fixkosten Gewinnmarge = Monatsgewinn ÷ MRR × 100

Was das Ergebnis bedeutet

Die Hauptzahl zeigt den geschätzten operativen Überschuss für einen Monat auf Basis der eingegebenen Werte.

Bei stark schwankendem Umsatz oder Einmalerlösen ist eine periodengerechte Betrachtung sinnvoll.

Gegeben: 80.000 € MRR, 16.000 € variable Kosten und 42.000 € Fixkosten.

Berechnung: 80.000 − 16.000 − 42.000 = 22.000 €. Gewinnmarge = 22.000 ÷ 80.000 × 100 = 27,50 %.

Ergebnis: 22.000 € Monatsgewinn; hochgerechnet 264.000 € pro Jahr.

Ist MRR dasselbe wie Monatsumsatz?

MRR umfasst wiederkehrende Erlöse. Einmalige Setup- oder Beratungsumsätze sollten getrennt behandelt werden.

Welche Kosten gelten als variabel?

Kosten, die mit Kundenanzahl oder Nutzung mitwachsen, zum Beispiel bestimmte Hosting- oder Transaktionskosten.

Was bedeutet eine negative Zahl?

Dann liegen die eingegebenen Kosten über dem wiederkehrenden Umsatz und das Modell weist einen Verlust aus.

Sollte ich Steuern einbeziehen?

Nur wenn Sie ausdrücklich einen Nachsteuerwert modellieren möchten. Der Rechner selbst berechnet keine Steuern.

Wofür eignet sich die Jahreshochrechnung?

Für eine grobe Run-Rate-Betrachtung bei unveränderten Monatswerten; sie ist keine Jahresprognose mit Wachstum oder Saisonalität.