- Gewünschtes persönliches Jahreseinkommen festlegen.
- Jährliche geschäftliche Kosten ergänzen.
- Realistisch abrechenbare Stunden pro Jahr schätzen.
- Optionalen Sicherheits- oder Gewinnaufschlag angeben.
- Erforderlichen Stundensatz mit Marktpreisen und Auslastungsannahmen abgleichen.
Contractor Rate Estimator
Der Contractor-Rate-Schätzer berechnet einen erforderlichen abrechenbaren Stundensatz aus gewünschtem Jahreseinkommen, jährlichen Betriebskosten, abrechenbaren Stunden und einer zusätzlichen Sicherheits- oder Gewinnmarge. Anders als eine einfache Umrechnung eines Angestelltengehalts berücksichtigt das Modell, dass Selbstständige nicht jede Arbeitsstunde fakturieren können.
Der Rechner ist für eine erste Preisplanung gedacht. Er hilft dabei, Urlaub, Administration, Akquise und sonstige nicht abrechenbare Zeit indirekt über die Zahl fakturierbarer Stunden abzubilden und die Kostenbasis nicht aus dem Blick zu verlieren.
Eingaben
Stundensatz = ((gewünschtes Jahreseinkommen + Betriebskosten) / abrechenbare Stunden) × (1 + Aufschlag / 100).
Was das Ergebnis bedeutet
Der Stundensatz ist der rechnerische Mindestpreis je abrechenbarer Stunde unter den eingegebenen Annahmen.
Steuern, Sozialversicherung, Umsatzsteuer, Forderungsausfälle und branchenspezifische Kosten sind nicht automatisch enthalten. Tragen Sie relevante Kosten in Ihre Annahmen ein.
Gegeben: 60.000 € Einkommen, 12.000 € Kosten, 1.200 abrechenbare Stunden und 15 % Aufschlag. Basis: 72.000 / 1.200 = 60,00 € pro Stunde. Mit Aufschlag: 60,00 × 1,15 = 69,00 € pro Stunde.
Warum nicht einfach das Angestelltengehalt durch Arbeitsstunden teilen?
Weil Selbstständige Kosten tragen und einen Teil ihrer Zeit nicht abrechnen können.
Welche Kosten gehören zu den Betriebskosten?
Zum Beispiel Software, Versicherungen, Büro, Weiterbildung und professionelle Dienstleistungen, soweit sie für Ihre Tätigkeit anfallen.
Soll ich Urlaub bei den Stunden abziehen?
Ja. Die abrechenbaren Stunden sollten nur die tatsächlich fakturierbare Zeit enthalten.
Ist Umsatzsteuer Teil des Stundensatzes?
Der Rechner behandelt den eingegebenen Satz als betriebswirtschaftliche Nettokalkulation. Die steuerliche Behandlung hängt vom jeweiligen Fall ab.
Was bedeutet der Aufschlag?
Er schafft einen zusätzlichen Puffer für Gewinn, Risiko oder unvorhergesehene Ausfälle.