Durchlaufzeit-Schätzer

Der Durchlaufzeit-Schätzer berechnet, wie lange ein Vorgang vom Start bis zum Abschluss benötigt, wenn Bearbeitungs-, Warte-, Transport- und Prüfzeiten getrennt erfasst werden. Dadurch wird sichtbar, welcher Anteil der Gesamtzeit tatsächlich wertschöpfende Bearbeitung ist.

Eingaben

Min.
Min.
Min.
Min.
Ergebnis
Durchlaufzeit
Aktive Bearbeitungszeit
Nicht-Bearbeitungszeit
Bearbeitungsanteil

1. Werte eingeben
Tragen Sie die benötigten Ausgangswerte in die vorgesehenen Felder ein.

2. Einheiten prüfen
Achten Sie darauf, dass Beträge, Prozentwerte und Zeiträume zur Beschriftung passen.

3. Ergebnis ablesen
Das Ergebnis wird nach jeder Änderung automatisch neu berechnet.

4. Detailwerte vergleichen
Nutzen Sie die Kennzahlen im Ergebnisbereich, um die Berechnung einzuordnen.

Formel:

Durchlaufzeit = Bearbeitungszeit + Wartezeit + Transportzeit + Prüfzeit. Bearbeitungsanteil (%) = Bearbeitungszeit / Durchlaufzeit × 100.

Was das Ergebnis bedeutet

Die Gesamtdauer zeigt die Zeitspanne eines Vorgangs; ein kleiner Bearbeitungsanteil weist auf viel Warte-, Transport- oder Prüfzeit hin.

Alle Eingaben müssen dieselbe Zeiteinheit verwenden. Der Rechner modelliert einen einzelnen Vorgang, keine Warteschlange mit variabler Auslastung.

Gegeben: 45 Min. Bearbeitung, 120 Min. Warten, 20 Min. Transport und 15 Min. Prüfung.

Berechnung: 45 + 120 + 20 + 15 = 200 Minuten. Bearbeitungsanteil = 45 / 200 × 100 = 22,5 %.

Ergebnis: Die Durchlaufzeit beträgt 200 Minuten; davon entfallen 22,5 % auf direkte Bearbeitung.

Welche Zeiten gehören zur Durchlaufzeit?

Alle Zeitabschnitte zwischen Start und Abschluss des betrachteten Vorgangs, einschließlich Warte- und Übergabezeiten.

Kann ich Stunden statt Minuten verwenden?

Ja, wenn alle vier Eingaben dieselbe Einheit haben. Die Beschriftung der Seite ist auf Minuten ausgelegt, daher sollten Sie für korrekte Anzeige Minuten verwenden.

Was bedeutet ein niedriger Bearbeitungsanteil?

Ein großer Teil der Durchlaufzeit entsteht dann außerhalb der direkten Bearbeitung. Das kann auf Wartezeiten, Übergaben oder Prüfprozesse hinweisen.

Ist Durchlaufzeit dasselbe wie Taktzeit?

Nein. Durchlaufzeit beschreibt die Dauer eines Vorgangs; Taktzeit beschreibt typischerweise das erforderliche Produktionsintervall zur Deckung einer Nachfrage.

Kann die Durchlaufzeit 0 sein?

Mathematisch ja, wenn alle Eingaben 0 sind. Für eine reale Prozessanalyse ist ein positiver Zeitwert jedoch üblich.