- Jahresanspruch eintragen: Verwenden Sie den für Ihr Arbeitsverhältnis geltenden Jahreswert.
- Beschäftigungsmonate angeben: Tragen Sie die Monate im betrachteten Bezugsjahr ein.
- Genommene Tage abziehen: Erfassen Sie bereits verbrauchten Urlaub.
- Restanspruch prüfen: Das Ergebnis zeigt den rein rechnerischen verbleibenden Wert.
Monatlicher Urlaubsrechner
Dieser Rechner schätzt den in einem Monat aufgebauten Urlaubsanspruch aus einem jährlichen Anspruch und einer Anzahl an Beschäftigungsmonaten. Zusätzlich kann bereits genommener Urlaub abgezogen werden. Das Modell verteilt den Jahresanspruch gleichmäßig auf zwölf Monate; tarifliche, betriebliche oder gesetzliche Sonderregeln werden nicht automatisch berücksichtigt.
Urlaubsanspruch
Aufgebauter Anspruch = Urlaub pro Monat × Beschäftigungsmonate
Rechnerischer Rest = max(aufgebaut − genommen, 0)
Was das Ergebnis bedeutet
Der Hauptwert zeigt den nach einer gleichmäßigen Monatsverteilung rechnerisch verbleibenden Anspruch.
Arbeitsvertrag, Tarifvertrag, Eintrittsdatum, Wartezeiten und Rundungsregeln können zu anderen Ergebnissen führen; maßgeblich sind die für Ihr Arbeitsverhältnis geltenden Regeln.
Gegeben: 30 Tage Jahresurlaub, 6 Beschäftigungsmonate, 8 bereits genommene Tage.
Berechnung: 30 ÷ 12 = 2,5 Tage pro Monat. 2,5 × 6 = 15 Tage aufgebaut. 15 − 8 = 7 Tage.
Ergebnis: Rein rechnerisch verbleiben 7 Urlaubstage.
Ist das Ergebnis ein rechtlich verbindlicher Urlaubsanspruch?
Nein. Der Rechner verwendet eine einfache lineare Verteilung und bildet individuelle arbeitsrechtliche Regeln nicht vollständig ab.
Warum wird durch zwölf geteilt?
Damit wird ein Jahresanspruch gleichmäßig auf die zwölf Kalendermonate verteilt.
Kann ich halbe Urlaubstage eingeben?
Ja. Dezimalwerte sind möglich, sofern Ihr tatsächliches Urlaubsmodell solche Teilwerte zulässt.
Was passiert, wenn ich mehr Urlaub eingebe als aufgebaut wurde?
Der angezeigte Rest wird nicht negativ, sondern auf 0 begrenzt.
Worin unterscheidet sich der Rechner von einem Abwesenheitskalender?
Er berechnet einen Mengenanspruch; ein Kalender plant dagegen konkrete Abwesenheitstage und berücksichtigt Termine.