Procrastination Cost Estimator

Der Procrastination Cost Estimator macht aufgeschobene Arbeitszeit als groben Geldwert sichtbar. Dazu werden die pro Ereignis verlorenen Stunden mit einem selbst gewählten Stundenwert und der Häufigkeit in einem Zeitraum multipliziert.

Die Kennzahl ist keine Aussage über persönlichen Wert oder tatsächlichen finanziellen Schaden. Sie eignet sich vor allem dazu, wiederkehrende Verzögerungen mit einer einheitlichen Annahme zu quantifizieren und Prioritäten für Prozessverbesserungen zu setzen.

Eingaben

Std.
×
Ergebnis
Geschätzte Prokrastinationskosten
Zeitverlust gesamt
Kosten je Ereignis

1. Zeitverlust schätzen

Geben Sie die zusätzlich verlorenen oder unproduktiven Stunden pro Ereignis an.

2. Stundenwert wählen

Nutzen Sie einen internen Kostenwert, abrechenbaren Satz oder eine andere nachvollziehbare Annahme.

3. Häufigkeit angeben

Erfassen Sie, wie oft das Muster im betrachteten Zeitraum vorkommt.

4. Gesamtkosten lesen

Der Rechner zeigt Zeitverlust und modellierten Geldwert.

Kosten je Ereignis = verlorene Stunden × Wert pro Stunde

Gesamtkosten = Kosten je Ereignis × Häufigkeit

Der Stundenwert ist eine frei gewählte Bewertungsannahme und muss nicht dem tatsächlichen Lohn entsprechen.

Was das Ergebnis bedeutet

Der Hauptwert ist der modellierte Zeitkostenbetrag für alle angegebenen Ereignisse im betrachteten Zeitraum.

Nutzen Sie bei Vergleichen immer dieselbe Definition von „verlorener Zeit“ und demselben Stundenwert.

Gegeben: 2,5 Stunden Verzögerung, 40 € je Stunde, 6 Vorkommnisse.

Berechnung: 2,5 × 40 = 100 € je Ereignis; 100 × 6 = 600 €.

Ergebnis: Modellierte Kosten: 600 € und 15 verlorene Stunden.

Wie bestimme ich den Stundenwert?

Wählen Sie eine Kennzahl, die zu Ihrem Zweck passt, etwa internen Personalkostensatz oder abrechenbaren Wert.

Soll ich Pausen als Prokrastination zählen?

Nein, wenn Pausen geplant oder zur Erholung nötig sind. Entscheidend ist Ihre konsistente Definition vermeidbarer Verzögerung.

Kann ich den Rechner für Teams nutzen?

Ja, sofern Stunden und Häufigkeit auf derselben Teambasis erfasst werden.

Ist der Betrag ein echter finanzieller Verlust?

Nicht zwingend. Es ist ein modellierter Opportunitäts- oder Zeitkostenwert.

Wie kann ich das Ergebnis verwenden?

Zum Priorisieren von wiederkehrenden Engpässen, Automatisierung oder klareren Arbeitsabläufen.