Remote-Work-Gehaltsrechner

Der Remote-Work-Gehaltsrechner schätzt ein standortbereinigtes Jahresgehalt, wenn sich der Arbeitsort ändert. Er verknüpft das aktuelle Gehalt mit einem Kostenindex für den bisherigen und den neuen Wohn- oder Arbeitsort und kann zusätzlich eine prozentuale Gehaltsanpassung des Arbeitgebers berücksichtigen. So lässt sich transparent prüfen, wie stark ein ortsabhängiges Vergütungsmodell das Bruttogehalt verändert.

Das Ergebnis ist eine Rechengröße für Vergleiche und Verhandlungen, keine Aussage über Nettoentgelt oder individuelle Kaufkraft. Steuern, Sozialabgaben, Wechselkurse, Sachleistungen und persönliche Ausgaben werden nicht automatisch einbezogen.

Eingaben

Index
Index
%
Ergebnis
Geschätztes Remote-Jahresgehalt
Differenz zum aktuellen Gehalt
Standortfaktor
Arbeitgeberanpassung

1. Schritt
Aktuelles Bruttojahresgehalt als Vergleichsbasis eingeben.

2. Schritt
Kostenindex des bisherigen Standorts angeben; 100 kann als neutrale Referenz dienen.

3. Schritt
Kostenindex des neuen Remote-Standorts eintragen.

4. Schritt
Falls der Arbeitgeber zusätzlich prozentual anpasst, diesen Wert ergänzen; sonst 0 verwenden.

5. Schritt
Das geschätzte Jahresgehalt und die Differenz zur Ausgangssituation vergleichen.

Standortfaktor = Kostenindex neu / Kostenindex bisher
Remote-Gehalt = aktuelles Gehalt × Standortfaktor × (1 + Arbeitgeberanpassung / 100)

Was das Ergebnis bedeutet

Ein Ergebnis unter dem aktuellen Gehalt bedeutet, dass der verwendete Standortfaktor und die zusätzliche Anpassung zusammen zu einer niedrigeren Schätzung führen. Ein höherer Wert zeigt entsprechend eine rechnerische Aufwertung.

Die Rechnung bildet ein einfaches ortsbezogenes Modell ab. Unternehmen können andere Gehaltsbänder, Mindestwerte oder länderspezifische Regeln verwenden.

Gegeben: 72.000 € Jahresgehalt, bisheriger Index 120, neuer Index 96, zusätzliche Anpassung +5 %.

Berechnung: Standortfaktor = 96 / 120 = 0,80. Remote-Gehalt = 72.000 × 0,80 × 1,05 = 60.480 €.

Ergebnis: Das geschätzte Remote-Jahresgehalt beträgt 60.480 €, also 11.520 € weniger als zuvor.

Ist der Kostenindex mit den Lebenshaltungskosten identisch?

Nicht zwingend. Verwenden Sie zwei Werte aus derselben Quelle und mit derselben Methodik, damit das Verhältnis sinnvoll bleibt.

Kann ich eine negative Arbeitgeberanpassung eingeben?

Ja. Ein negativer Prozentsatz bildet einen zusätzlichen Abschlag ab; ein positiver Wert einen Zuschlag.

Berechnet das Tool mein Nettogehalt?

Nein. Das Ergebnis ist ein geschätztes Bruttojahresgehalt und berücksichtigt keine individuellen Steuern oder Sozialabgaben.

Was passiert, wenn beide Kostenindizes gleich sind?

Dann beträgt der Standortfaktor 1. Ohne zusätzliche Arbeitgeberanpassung bleibt das Gehalt rechnerisch unverändert.

Worin unterscheidet sich das vom Cost-of-Living-Salary-Rechner?

Hier steht eine Remote-Work-Gehaltsanpassung samt optionaler Arbeitgeberkomponente im Mittelpunkt; ein reiner Lebenshaltungskostenvergleich betrachtet meist nur die Kaufkraftrelation.