Wiederkaufraten-Rechner
Der Wiederkaufraten-Rechner zeigt, welcher Anteil der betrachteten Kunden mehr als einen Kauf getätigt hat. Diese Kennzahl hilft Onlinehändlern, die Bindung bestehender Käufer einzuschätzen und Kohorten oder Zeiträume miteinander zu vergleichen.
Für eine saubere Auswertung müssen Gesamtzahl und Wiederkäufer aus derselben Kundengruppe und demselben Beobachtungsfenster stammen. Ein zu kurzes Fenster kann die Rate künstlich drücken, besonders bei Produkten mit langen Wiederkaufszyklen.
Kundendaten
Was das Ergebnis bedeutet
Das Ergebnis zeigt den prozentualen Anteil der Kunden, die innerhalb der gewählten Definition erneut gekauft haben.
Die Definition „Wiederkauf“ sollte vorab festgelegt werden, zum Beispiel mindestens zwei Bestellungen im Beobachtungszeitraum.
Gegeben: 360 Wiederkäufer bei insgesamt 1.500 Kunden.
Berechnung: 360 / 1.500 × 100 = 24,00 %.
Ergebnis: 24 % der betrachteten Kunden haben erneut gekauft.
Was zählt als Wiederkauf?
Typischerweise wird ein Kunde gezählt, wenn er nach dem ersten Kauf mindestens eine weitere Bestellung tätigt. Die genaue Definition sollte in allen Analysen gleich bleiben.
Wie lang sollte das Beobachtungsfenster sein?
Es sollte zum natürlichen Wiederkaufszyklus des Produkts passen. Verbrauchsprodukte benötigen oft ein kürzeres Fenster als langlebige Güter.
Sind Bestellungen und Kunden dasselbe?
Nein. Ein Kunde kann mehrere Bestellungen aufgeben. Für diese Rate muss die Basis auf Kundenebene gezählt werden.
Kann die Rate 100 % erreichen?
Ja, wenn jeder Kunde der betrachteten Gruppe mindestens einen Wiederkauf nach der festgelegten Definition tätigt.
Wie unterscheidet sich die Wiederkaufrate von Retention?
Wiederkaufrate basiert auf erneuten Käufen. Retention kann auch aktive Nutzung oder fortbestehende Verträge ohne erneute Bestellung messen.